Test: Dystoria – Tron-Optik trifft auf Arcade

Test: Dystoria – Tron-Optik trifft auf Arcade

Der Entwickler Tri-Coastal Games schickt seinen puzzlelastigen Arcade-Shooter Dystoria in unsere zockerverseuchten Gehirne. Der Titel hebt sich schon allein wegen seiner „tronartigen“ Optik vom üblichen Indiegame ab. Doch reicht das schon um Spielspaß zu erzeugen? Unser Test gibt Aufschluss darüber.

Scotty beam mich hoch

Direkt zu Spielbeginn von Dystoria erblicken wir, einen mir optisch unsympathischen, Jungen/Mann/Helden. Das Gute daran ich muss ihn nicht wiedersehen den der Rest des Titels spielt sich in der Ego-Perspektive beziehungsweise in der Third-Person-Perspektive wenn wir unser Raumschiff steuern. Raumschiff ist ein perfektes Stichwort für die weiteren Ereignisse.

Unser „Boy“ findet einen Spielautomaten namens „Dystoria„, logischerweise beginnt er zu zocken. In diesem Moment erscheint ein Ufo und dieses beamt unseren Boy hoch. Im Verlauf der Kampagne werden aber viele Fragen aufgeworfen. Ist das alles vielleicht nur ein Traum? Sind wir in einem perversen Gefängnis und werden so bei Laune gehalten? Existieren das Ufo und die Aliens wirklich? Was sind deren Ziele? All das wird auch beantwortet aber diese Antworten dürft ihr euch selbst erspielen. Die Geschichte selbst wird in Textform erzählt.

Unser Schiff wird besser

Durch das Abschließen von Missionen und das Aufsammeln von diversen Items erhalten wir Punkte. Mit diesen wertvollen Materialien können wir unser Schiff verbessern, neue Waffen ausrüsten oder gleich ein neues Schiff kaufen.

Das ist auch bitter notwendig, da die Gegner mit der Zeit immer größer, fieser und schwerer zu erlegen sind.

Hier explodiert gerade ein käferähnlicher Gegner.

Dreh dich rundherum

Das ist zwar alles sehr schön und nett aber das eigentliche Highlight ist das Leveldesign. Ihr fliegt nämlich nicht wirklich herum sondern schwebt über jeder Oberfläche dahin. Das erinnert uns ein bisschen an den Klassiker Descent.

Stellt euch einen normalen Würfel vor, dieser verfügt insgesamt über sechs Oberflächen. Egal auf welche Seite ihr euch mit eurem Schiff bewegt, der Würfel dreht sich stets mit. Davon profitieren die gigantischen Level von Dystoria. Es ist ein Genuss diese zu erkunden, die Rätsel zu lösen und die Gegner zu bekämpfen. Da kann schon Mal Orientierungslosigkeit auftauchen, zum Glück bietet der Titel dafür eine vollkommen dreh- und zoombare Übersichtskarte:

Und sonst so

Die Grafik geht in Ordnung reißt aber optisch keine Bäume aus aber dafür wirkt sie dank der Kacheloptik recht frisch. Steuern könnt ihr Dystoria mit einem Controller oder Maus und Tastatur, wir bevorzugen ersteres. Auf die Ohren bekommt ihr klassische Arcade-Töne aus dem Synthesizer wie man sie aus den 80iger Jahren kennt.

Spielspaß:


 

 

 

 

Fazit:

Dystoria ist pures Arcade-Gameplay mit herausfordernden „Rätseln“. Das Leveldesign ist eindeutig die größte Stärke des Titels. Dank der Grafik und der Musikausgabe kommt hier richtiges Retro-Feeling auf. Fans davon können sich das Spiel durchaus ansehen.

In meinen Adern fließt Gaming :D

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