Ghost Recon Breakpoint – Ein Kontrollbesuch beim vormals strauchelnden Taktik-Shooter

Ghost Recon Breakpoint – Ein Kontrollbesuch beim vormals strauchelnden Taktik-Shooter

Zu Release wurde Ghost Recon Breakpoint regelrecht zerrissen und das vollkommen zurecht. Ubisoft hat aber die Ärmel hochgekrempelt und Patch über Patch nachgeschoben.

Ob man nun endlich mit, dem über die Jahre perfektionierten, Wildlands mithalten kann bzw. ob sich ein Besuch auf der Insel Aurora lohnt, klärt unser Kontrollbesuch.

Endlich das richtige Feeling

Das Hauptproblem von Ghost Recon Breakpoint war der In Game-Shop um welchen notdürftig ein Spiel gebaut worden ist – das hat sich zum Glück geändert. Die zweite große Baustelle war das Gameplay an sich, es fühlte sich wie The Division 2 an, nur halt mit einem anderen Setting und überflüssigen Survival-Mechaniken. Man hat einfach alles genommen was irgendwie auf dem Markt „in“ war und hat diese Mischung anschließend durch einen Mixer gejagt und zack fertig war die Blamage.

Bevor es in die nächste Mission geht, gönnt sich unser Trupp eine kleine Auszeit.

Mittlerweile kann man den Taktik-Shooter aber umfangreich anpassen. Loot kann deaktiviert werden, viele Weltparameter und etliche weitere Einstellungen können an die eigenen Vorlieben hin, angepasst werden. Damit fühlt sich das Spiel endlich „richtig“ an, also zumindest so wie man ein Ghost Recon nach Wildlands erwarten würde.

Die ganzen Anpassungen können auch während einer Spielsession geändert werden. Wir haben kurzfristig Bock Loot zu farmen, zack Weltparameter umgestellt, die Spielwelt wird neu geladen und schon kann es losgehen.

Große Open World mit etlichen Aufgaben

Wir treffen die Legende „Sam Fisher“ aus Splinter Cell.

Egal ob wir alleine, mit K.I-Mitstreitern oder maximal zu viert im Online-Koop unterwegs sind – die Spielwelt ist immens groß und hat allerhand zu bieten. Teilweise wirkt sie noch immer etwas leer aber im Gegensatz zum Release, gibt es nun richtig viel zu tun in Ghost Recon Breakpoint.

„Rushen“ wir durch die Hauptstory, sind wir ungefähr 15 Stunden lang beschäftigt. Wir können aber noch dutzende Nebenmissionen spielen, uns in den Events versuchen oder sogar Raids spielen. Für die Raids benötigen wir aber eine gewissen Loot-Stufe, heißt wir können fast alles klassisch wie in Wildlands spielen außer eben die Raids.

Wer danach immer noch nicht genug hat, kann sich noch die „Year“-Erweiterungen gönnen. Schade: Die Hauptgeschichte unterhält zwar, endet aber abrupt und macht zwar heiß auf die DLCs aber wirkt dann doch irgendwie unbefriedigend.

Video:

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

Ghost Recon Breakpoint hat sich zu einem unterhaltsamen Taktik-Shooter für Koop-Fans gemausert. Besonders mit mehreren menschlichen Mitspielern unterhält der Titel dann doch für ein paar Abende, unterm Strich kann man also mit einem Kauf nicht mehr viel falsch machen.

Das Spiel ist mittlerweile auch für schmales Geld erhältlich, z.B. bei MMOGA oder vor kurzem via U-Play-Aktion um 9,99€. So genial wie Wildlands wird es zwar nicht mehr aber wer frisches Koop-Futter braucht oder seinerzeit gefrustet den Deinstallations-Button gedrückt hat, sollte nochmals reinschauen.


In meinen Adern fließt Gaming :D

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