Hardware-Test: Das ModMic 5-Mikrophon auf dem Prüfstand

Hardware-Test: Das ModMic 5-Mikrophon auf dem Prüfstand

Wir haben von Caseking die neueste AntLion Audio ModMic 5 Version zur Verfügung gestellt bekommen und haben sie ausführlich getestet. Das Knapp 80€ teure ModMic 5 ist sehr schnell montiert und hat einen sauberen Klang, alles weitere lest ihr im Test.

Lieferumfang:

Das ModMic 5 wird mit einem kleinen Überkarton geliefert, mit viel Text in der Bedienungsanleitung welcher aber nur in Englisch erstrahlt. Wirklich benötigen wird die Anleitung aber niemand, es ist quasi selbst erklärend.

Das ModMic 5 ist in einer edlen Tasche verpackt. Darin befindet sich das Mikrophon selbst mit Schaumstoff-Windschutz und Halterung, zwei 3,5 Klinke-Verlängerungskabel (1m + 2m Länge), ein Mute-Schalter, ein kleines Ersatzteil Päckchen und eine Anleitung. In den Päckchen befinden sich doppelseitiges 3M-Klebepad, ein Alkohol-Reinigungstuch, 10 Doppelclips und eine zweite Halterung für das ModMic.

Montage und Flexibilität:

Das ModMic 5 wird wie bei den Vorgängern an das Headset mit der kleinen Halterung geklebt, funktioniert schnell, geht einfach und hält bombenfest. Achja wenn ihr die Halterung am Headset anklebt lasst das ModMic daran befestigt. Das hat einen ganz einfachen Grund, das Mikro lässt sich „nur“ in 90°-Schritten drehen, nicht das euch dann der Abstand zum Mund nicht passt.

Die Halterung klebt bombenfest am Headset und auch der verwendete Magnet verrichtet einen traumhaften Job. Falls ihr aus versehen am Kabel zieht oder am Kabel ankommt hält der Magnet trotzdem. Dank sei dem Neodym-Magnet (N45) der im Gegensatz zu seinen Vorgängermodellen einfach besser hält.

Kabelmanagement:

Mit den mitgelieferten Doppelclips verbindet ihr das Kabel des ModMic 5 mit dem Kabel des Headsets. So wird dann aus zwei Kabelsträngen quasi ein einzelner. Passend dazu verwendet ihr dann das mitgelieferte Sleevekabel, was zusätzlich für Stabilität und eine schicke Optik sorgt.

Auf der anderen Seite wird das Kabel dadurch etwas steif, mit der Zeit spielt sich das aber ein, trotzdem kann das zu Anfang etwas nerven.

Technische Details:

Das Interessanteste am ModMic 5 ist wohl der umschaltbare Aufnahmemodus zwischen Uni- und Omnidirektional-Aufnahme per Schalter. Wenn man den Unterschied dieser beiden Modi auf ein Minimum herunterbricht könnte man sagen das Omnidirektional 360°-Aufnahmen gestattet und Unidirektional zielgerichtet aufnimmt.

Omnidirektional:

  • Frequenzbereich: 30 Hz – 17,5 KHz
  • Empfindlichkeit: -26 (+/- 3) dB(A)
  • Impedanz: 2.200 Ohm
  • SNR: > 58+ dB(A)
  • max. Strom bei 2,0 V: 500 uA

Unidirektional:

  • Frequenzbereich: 100 Hz – 10 KHz
  • Empfindlichkeit: -38 (+/- 3) dB(A)
  • Impedanz: 2.200 Ohm
  • SNR: > 50+ dB(A)
  • max. Strom bei 2,0 V: 500 uA

Die Soundausgabe:

Wir haben das ModMic 5 direkt beim Mainboard-Anschluss (Klinke), mit externer Soundkarte und am Mischpult getestet. Selbst bei Standardeinstellungen haben wir sehr gute Ergebnisse erzielt. Wir konnten kein Hintergrundrauschen feststellen und verfügten über eine laute, starke und vor allem klare Aufnahme. Egal ob im Teamspeak, im Livestream oder via YouTube.

Einen wirklich gigantischen Unterschied zwischen Uni und Omni konnten wir nicht feststellen. Funktioniert beides tadellos. Einzig und Allein über unser Mischpult (Xenyx Q802 USB) haben wir es nicht geschafft einen Ton auszugeben.

Wertung:

 

 

 

 

 

Fazit:

Wie sang einst Pippi Langstrumpf: „Ich mach´s wies mir gefällt“. Das trifft ziemlich genau auf das ModMic 5 von Antlion zu. Die großen Stärken sind die Modularität und die kristallklare Wiedergabe. Perfektionisten beschäftigen sich eingehend mit der Omni- und Uni-Funktion. Ob euch das 79,90€ wert ist müsst ihr selbst entscheiden.

Video:

In meinen Adern fließt Gaming :D

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