Test: Curious Expedition 2 – Ein herausforderndes Taktik-Spiel

Test: Curious Expedition 2 – Ein herausforderndes Taktik-Spiel
Test: Curious Expedition 2 – Ein herausforderndes Taktik-Spiel
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Entwickler Maschinen-Mensch und der Publisher Thunderful haben ihren Strategie-Roguelike-Mix Curious Expedition 2 nun auch auf die Konsolen dieser Welt losgelassen. Wir haben uns die XBox-Version geschnappt und klären nun, was euch in dem Spiel erwartet.

Funktioniert die Steuerung auf der Konsole und was ist neben dem Hauptspiel alles enthalten? Das und mehr lest ihr in unserem Test.

Abenteuer erwarten uns

In Curious Expedition 2 ist unser Spielerhub eine ganze Stadt beziehungsweise ein Stadtbildschirm. Dort können wir verschiedene Fraktionen, einen Händler und eine Bar besuchen. In der Bar reißen wir neue Mitglieder für unsere Expeditionen auf und bereiten uns mit einem Schlummertrunk auf die Abfahrt vor. Beim Händler können wir Ausrüstungsgegenstände erstehen aber auch die Fraktionen bieten besondere Gegenstände an. Jede Fraktion hat außerdem eine besondere Eigenheit, die Snobs können beispielsweise Krankheiten heilen.

Hier sehen wir unseren Spielerhub.

Hier sehen wir unseren Spielerhub.

Haben wir unsere Crew beisammen, brechen wir ins Abenteuer auf. Maximal fünf Mitglieder können wir in unserem Trupp versammeln. Bevor wir mit unserem Schiff ablegen, können wir noch ein paar Verbrauchsgegenstände mitnehmen. Je nachdem welchen Schwierigkeitsgrad wir wählen, haben wir mal mehr mal weniger Kleingeld zur Verfügung. Somit kaufen wir uns nützliches Zeug wie Fackeln, Alkohol, Schokolade, Medizin und Co.

Nun tuckert unser Schiff los um neue Welten und unbekannte Völker zu entdecken. Bevor wir jedoch ins nächste Story-Kapitel vorstoßen können, müssen wir immer erst ein paar zufällige Missionen absolvieren. Durch erfolgreiche Missionen schalten wir uns passive Boni frei. Stirbt ein Mitglied unserer Crew, ist er verloren und auch seine Ausrüstung ist weg. Manchmal ist es also klug die Flucht zu wählen.

Kostenloses DLC bei XBox:

Mit dem DLC „Highlands of Avalon“ erhalten wir einen neuen Inseltyp (das Hochland), neue Feldtypen, Gegenstände, Orte, Feinde, rekrutierbare Charaktere und mehr. Mit dabei ist natürlich auch das „The New Director“-Update, das ein neues Biom und einen neuen Spielmodus integriert.

Rein ins Getümmel

Hier kämpfen wir gegen eine Hyäne.

Hier kämpfen wir gegen eine Hyäne.

Ist unser Schiff an einer neuen Insel angekommen sehen wir… nichts, gedankt sei dem „Fog of War“ von Curious Expedition 2. Wir durchstreifen unterschiedliche Geländearten (Wiesen, Wälder, Berge, Höhlen) und auch verschiedene Biome bis hin zu finsteren und sehr bösen Inseln die mit fiesen violetten Wolken ausgestattet sind. Diese lassen uns wahnsinnig werden also gilt es Abstand zu halten.

Bei den eigentlichen Expeditionen wird viel Abwechslung geboten. So treffen wir einheimische Stämme, treiben mit ihnen Handel, rekrutieren neue Mitglieder oder übernachten einfach gemütlich in ihrem Dorf. Alles war wir machen hat Auswirkungen auf die aktuelle Insel. Beleidigen wir zum Beispiel die Einheimischen, kann es sein das sie uns zu jagen beginnen. Umarmen wir sie hingegen als Zeichen der Freundschaft, kann es sein das wir uns eine Krankheit einfangen.

Oder wir plündern gerade fröhlich eine Opferstelle, leider aber waren wir (wie immer) zu gierig. Eine Wasserlawine verfolgt uns nun auf Schritt und Tritt. Sind wir zu langsam erwartet uns möglicherweise der sichere Tod. Hinter uns die Sintflut und sie lässt wahrlich nicht viel Schönes von der Insel übrig.

Launch-Trailer:

Die Gefechte selbst laufen rundenbasiert auf eigenen Bildschirmen ab. Es gilt die verschiedenen Fähigkeiten der Crew zu kombinieren und hellwach zu agieren, sonst zerreißen uns die Gegner in der Luft. Haben wir unsere Feinde besiegt, erhalten wir Erfahrungspunkte und Loot. Dadurch steigen unsere Mitglieder im Level auf und werden stärker. Die Steuerung an sich ist sehr fein für Konsolen optimiert worden, das Ganze steuert sich recht fluffig. Klar mit der Maus geht es noch einen Zacken angenehmer aber das haben die Entwickler letztlich sehr gut gelöst.

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

Wer rundenbasierten strategischen Roguelikes nicht abgeneigt ist kann sich Curious Expedition 2 sicherlich ansehen, Genre-Fans schlagen ohnehin zu. Gut gefallen hat mir die Steuerung auf der XBox als auch das generelle Spielgefühl und die ungewöhnliche Optik.

Ihr müsst euch aber im Klaren sein das der Schwierigkeitsgrad nicht gerade gering ausfällt – eine gewisse Frustresistenz solltet ihr also mitbringen dann steht eurem Spielspaß nichts im Wege.


Curious Expedition 2 findet man auf dem PC (Steam) und für XBox Series X|S, XBox One, PS4 und PS5

Good

  • Unglaublich herausfordernd
  • Mischung aus Strategie, Taktik, RPG und Roguelike
  • Kostenloses DLC
  • Steuerung gut an Konsole angepasst
77
Grafik - 70
Sound - 75
Atmosphäre - 80
Steuerung - 80
Umfang - 80