Test: Morningstar: Descent to Deadrock - Point 'n Click Adventure - MDE|Gaming

Test: Morningstar: Descent to Deadrock – Point ’n Click Adventure

Test: Morningstar: Descent to Deadrock – Point ’n Click Adventure

Morningstar: Descent to Deadrock ist ein HD Remake. Ursprünglich erschien der Titel bereits 2009. Als Publisher treten die Phoenix Online Studios (Moebius, Cognition) auf. Die Neuveröffentlichung bringt schärfere Grafiken, neue Rätsel und ein überarbeitetes Interface mit. Ob sich der Kauf lohnt sagen wir euch im Test.

Die Basics

Morningstar: Descent to Deadrock könnt ihr euch via Steam kaufen. Es kostet 10€ und bietet 5 Stunden Spielzeit. Das Adventure ist komplett in Englisch gehalten. Es gibt keine deutsche Sprachausgabe, auch deutsche Untertitel sind nicht vorhanden. Morningstar: Descent to Deadrock bietet auch keine Grafikeinstellungen, es sieht aus wie es aussieht. Das geht gerade noch in Ordnung. Die musikalische Untermalung ist passend, gesteuert wird nur mit der Maus.

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Ein fremder Planet

Das Abenteuer von Morningstar: Descent to Deadrock beginnt mit einer Katastrophe. Wir werden plötzlich aus dem Schlaf gerissen. Wir befinden uns an Bord eines Raumschiffes das gerade abstürzt. Das fängt ja gut an! Als das Schiff dann auf einem unbekannten Planeten aufschlägt ist die Crew verstorben. Viele gute Nachrichten für uns.

Wir setzten die ersten Schritte durch das Schiffswrack. Aus dem Cockpit hören wir etwas, da müssen wir hin. Im Cockpit sitzt jemand in einem Sessel, scheint tot zu sein, denn er wurde von einem Stahlrohr durchbohrt . Als die „Leiche“ plötzlich mit uns zu sprechen beginnt gucken wir etwas doof aus der Wäsche.

Er stellt sich als Captain Nowak vor. Wir sind in der Haut von Powell unterwegs, er ist somit unser Vorgesetzter. Die zwei Männer können sich aber absolut nicht riechen. Daraus entstehen unheimlich lustige Dialoge. Kleines Beispiel gefällig? Stellt euch folgende Szene vor: Der Captain erteilt Powell einen Befehl. Dieser möchte ihn aber keineswegs ausführen. Vergesst aber nicht dass der Captain noch in seinem Sitz festgenagelt (Stahlrohr) ist:

„Ich bin ihr Captain sie machen das jetzt!“ … „Zwingen sie mich doch!“

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Aber für etwas ist Captain Nowak dann doch noch gut. Falls ihr an einer Stelle einfach nicht weiter wisst, klickt ihr auf den Button „Radio“. Dann gibt euch der Captain, via Funk, einen Hinweis was ihr als nächstes tun solltet.

Mysteriöse Steinköpfe

Im Laufe der Handlung finden wir heraus das unser Schiff Morningstar heißt und der Planet, auf dem wir uns befinden, Deadrock. Der wird seinem Namen gerecht. Immer wieder stürzen hier nämlich Raumschiffe ab und noch niemanden ist es gelungen von Deadrock wieder lebend zu verschwinden. Der Planet ist äußerst feindlich, er ist von Wüsten und Sand durchzogen. Allem Anschein nach gibt es hier keinerlei Leben.

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Etwas später im Spiel werdet ihr nämlich die Morningstar verlassen um den fremden Planeten zu erkunden. Euer Ziel ist es Ersatzteile für das Raumschiff zu finden und es anschließend zu reparieren. Komischerweise ist das ganze Gebiet mit mysteriösen Steinköpfen durchzogen. Leben die etwa? Ihr werdet ein „Massengrab“ finden, eine Art Kirche und langsam aber sicher setzt sich die Story zusammen. Den Rest müsst ihr euch selbst erzocken.

Die Rätsel

Morningstar: Descent to Deadrock bietet zwar genug Rätsel aber Adventure-Profis werden unterfordert sein. Das Spiel hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad, also könnt ihr euch voll und ganz auf die Story des Games einlassen. Meist gilt es Gegenstände im Inventar zu kombinieren. Diese Gegenstände werden dann mit der Umgebung benutzt und es kann weiter gehen.

Aber es gibt auch kreativere Rätsel. Zum Beispiel wird eine Metalltür mit einer Stoffpuppe geöffnet. Ja das erschien uns auch komplett an der Haaren herbeigezogen und vollkommen sinnlos. Aber wenn man nochmals draufklickt bekommt man eine Erklärung dafür. Die sieht so aus: In der Puppe befinden sich Batterien und durch diese bekam das Bedienelement der Tür wieder Strom und dadurch sie sich dann.

Spielspaß:

65

Fazit:

Morningstar: Descent to Deadrock liefert für nur 10€ soliden Adventure-Spaß. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Die Spielzeit ist etwas kurz aber bei dem Preis wollen wir nicht meckern. Besonders Genre-Neueinsteiger können sich, dank des niedrigen Schwierigkeitsgrades, daran versuchen. Mich persönlich haben am Ende die ganzen Code-Rätsel etwas genervt. Adventure-Fans die neue Rätselkost haben möchten, können aber zuschlagen.

In meinen Adern fließt Gaming :D

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