Test: Rage in Peace - Dieser Junge will einfach nur sterben - MDE|Gaming

Test: Rage in Peace – Dieser Junge will einfach nur sterben

Test: Rage in Peace – Dieser Junge will einfach nur sterben
Test: Rage in Peace – Dieser Junge will einfach nur sterben
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Mit Rage in Peace, präsentiert uns der Entwickler Rolling Glory Jam ein Story basierendes Abenteuer in Form eines Plattformers. Das Game ist jedoch nicht einfach nur ein simpler Plattformer.

Es wird sehr viel Wert auf die Geschichte gelegt, deren Hauptaugenmerk auf Leben, Tod und Akzeptanz gerichtet ist.

Worum geht es?

Bei Rage in Peace spielen wir den emotional abgestumpften 27. jährigen Timmy Malinu. Unser Protagonist hat in seinem Leben nur noch einen Traum: Er möchte in seinem Pyjama, friedlich in seinem eigenen Bett, ganz ohne Drama sterben.

Deshalb ist er auch nicht weiter betrübt, als auf einmal der Sensenmann vor ihm steht und ihm mitteilt, dass heute der letzte Tag seines Lebens ist.

Der Grim Reaper erzählt ihm auch noch, dass sein Ende durch das Abtrennen seines Kopfes eintritt. Wo und wann verrät er ihm allerdings nicht. Timmy hat also eine letzte Chance seinen Traum zu verwirklichen. Wird er es schaffen seinen Weg durch eine Vielzahl von Fallen und Hindernissen nach Hause zu bahnen um seinen inneren Frieden zu finden?

Wie sieht es mit dem Gameplay aus?

Bei Rage in Peace handelt es sich um einen Sidescroll-Plattformer. Die einzelnen Level sind linear aufgebaut. Die Aktionen sind sehr eingeschränkt. Wir können uns nur nach links oder rechts bewegen und haben die Fähigkeit zu springen. In den späteren Level erhalten wir auch noch die Fähigkeit zu fliegen. Das war es aber auch schon mit unseren Skills.

Das alles klingt auf den ersten Blick ziemlich einfach. Wer aber glaubt die Level zügig durchzuspielen hat sich hier getäuscht. Denn das gesamte Universum hat sich gegen uns verschworen und wirklich alles versucht uns permanent zu töten.

Es ist unmöglich ein Level zu meistern ohne nicht mindestens ein paar Mal zu sterben. Aber genau das macht das Spiel aus. Es sind unzählige Überraschungsmomente eingebaut, die uns unseren Kopf kosten. Hier heißt es aus Fehlern zu lernen.

Das wichtigste dabei ist das Erinnerungsvermögen. Immer wieder versuchen wir das Level zu meistern und müssen uns dabei merken, wo die Fallen eingebaut sind, die uns zuvor das Leben gekostet haben. So bahnen wir unseren Weg voran und sind nur allzu erleichtert, wenn wir einen Checkpoint erreichen.

Am Ende jedes Kapitels müssen wir uns natürlich auch noch einem Endboss stellen. Im Laufe des Spiels erfahren wir immer mehr über Timmys Leben und die Hintergründe, die ihn emotional so abstumpfen haben lassen. Immer wieder durchlebt er Rückblenden seines Lebens die die Story vorantreiben.

Auf seiner Suche nach inneren Frieden trifft er unterwegs auf die verschiedensten Charaktere, die ihm ihre Sicht der Dinge und ihre Definition von Leben und Tod erzählen.

Einen Großteil zur Atmosphäre trägt die Musik bei. Das Game wird von dutzenden Liedern diverser Indie Bands aus verschiedenen Genres begleitet. Wir erleben eine Reise durch eine fantasiereiche Welt in der wir auf unterschiedlichste Kreaturen treffen, die allesamt liebevoll im Cartoon-Stil handgemalt wurden.

Trailer:

Fazit:

Rage in Peace ist eine Geschichte über Leben, Tod und Akzeptanz. Das Game ist atmosphärisch, die Musik sehr stimmig und die Level sind von der Schwierigkeit her recht knackig gehalten. Wem das noch nicht genügt, für den gibt auch noch einen SpeedRun-Modus und für alle, die sich mehr auf die Story konzentrieren wollen, einen vereinfachten Modus.


Rage in Peace erscheint für Nintendo Switch und für den PC via Steam

Good

  • Tolle Grafik und Atmosphäre
  • Einfache Steuerung
  • Gelungene Musik
  • Optionale Schwierigkeitsgrade
90.2
Grafik - 85
Sound - 97
Atmosphäre - 94
Steuerung - 95
Umfang - 80