Preview: Going Medieval – Überlebenskampf im Mittelalter

Preview: Going Medieval – Überlebenskampf im Mittelalter

Entwickler Foxy Voxel und der Publisher The Irregular Corporation haben ihr Survival-Strategiespiel Going Medieval in den Early Access entlassen. Durch etliche Anpassungsoptionen werden sowohl Neulinge als auch Veteranen bedient.

Was der Titel bereits jetzt auf dem Kasten hat, klärt unser Preview.

Der Aufbau beginnt

Die Blaupause steht, nun beginnen unsere Bewohner mit der Arbeit.

Zu Beginn von Going Medieval legen wir die Spieloptionen fest. Von leicht bis hin zu schwer, mit oder ohne Gegner können wir unser Erlebnis hin anpassen. Heißt im Klartext: Neulinge wie auch Profis werden hier unterhalten und für ihn jeweils passend gefordert.

Lediglich drei mickrige Siedler gehören am Anfang zu unserem „Dorf“. Flugs errichten wir eine kleine Hütte, platzieren Strohbetten und sammeln erste Ressourcen. Grundsätzlich arbeiten unsere Bewohner selbstständig, wir können ihnen aber natürlich auch Befehle erteilen und so die dringende Arbeiten schneller erledigen lassen.

Noch besser: Jeder Einwohner ist eine eigene Persönlichkeit mit Stärken und Schwächen. Einer ist beispielsweise ein sehr guter Koch, also setzten wir das Kochen in seiner Prioritätenliste nach oben. Die Einwohner können etliche Fähigkeiten verbessern wie Gärtnerei, Intellekt und vieles mehr.

Nach dem erfolgreichen Kampf haben sich unsere Siedler eine Ruhepause verdient. Nebenbei schrauben wir an ihren Einstellungen.

Das gleiche gilt im Übrigen für die Waffenfähigkeiten. Es gibt begnadete Nah- und Fernkämpfer. Je nachdem können wir auch hier die Waffenart priorisieren und unsere Bewohner greifen beherzt zum richtigen Meinungsverstärker. Je nach Jahreszeit sollten wir außerdem andere Kleidung tragen, auch das lässt sich einstellen und unsere Siedler rüsten sich selbstständig um.

Die vier Jahreszeiten

Wir sind im Winter angekommen, nun wird es frostig.

Im Frühling des frühen 14ten Jahrhunderts startet in Going Medieval unser Abenteuer. Im Frühjahr gilt es unsere Felder zu sähen und Grundressourcen wie Holz und Co. zu sammeln. Hier ist auch die beste Zeit um unsere Basis auszubauen, Mauern aufzustellen und Fallen zu setzen.

Anschließend folgt logischerweise der Sommer, hier müssen wir die dicke Kleidung unserer Bewohner gegen dünne Sommerwäsche tauschen, sonst leiden sie unter der Hitze. Auch eine Hitzewelle kann über unser Land hereinbrechen und lässt unsere Nahrungsmittel bzw. unsere Felder verdorren. Unser Nahrungsmittellager sollten wir deshalb unter der Oberfläche haben. Dazu graben wir einfach in den Boden und heben dort einen Raum aus und verschließen ihn mit einer extrastarken Tür.

Im Herbst ist Erntezeit angesagt. Hier sollten wir sämtliche Ressourcen in großen Mengen einlagern, der Winter naht ja bekanntlich mit großen Schritten. Haben wir keine Winterkleidung mehr auf Lager sollten wir diese ebenfalls produzieren. Es gilt Heizstellen aufzustellen, Holz einzulagern und unsere Basisumbauarbeiten abzuschließen.

Der Gegner stürmt unsere noch nicht fertig gebaute Festung aber wir machen kurzen Prozess mit ihm.

Dann zieht Kälte auf, auch eine Kältewelle ist möglich und wir werden mit Temperaturen jenseits der -30 Grad konfrontiert. Wohl dem der genug Holz oder Kohle eingelagert hat und genügend Nahrungsmittel, sonst sterben unsere Bewohner wie die Fliegen.

Zufällige Events

Jede Entscheidung zieht Konsequenzen nach sich.

Während die Zeit in Going Medieval voranschreitet, treten immer wieder zufällige Events auf. Dadurch kann sich beispielsweise unsere Einwohnerzahl vergrößern. Nehmen wir einen Flüchtling auf, wird er automatisch in unser Reich integriert. Ab fünf bis sechs Siedlern wohnt und baut es sich hervorragend. Gewähren wir einer flüchtenden Person Zugang, sind unsere Bewohner zufrieden aber dafür ziehen anschließend meist Gegner auf, die unser Fort angreifen.

Wer sich halbwegs klug anstellt, hat mit den Kämpfen in der Regel kein Problem. Warten bis die Gegner anstürmen, in die Fallen laufen lassen, mit Bogenschützen von der Burgmauer feuern und den jämmerlichen Rest mit den Nahkämpfern zerstückeln. Knifflig wird es, wenn die Feinde mit Belagerungswaffen wie Trebuchets anrücken. Diese beschädigen unsere Mauern und Gebäude aus der Ferne und hören erst dann damit auf, wenn die menschlichen Widersacher vernichtet wurden. Nun heißt es zu entscheiden: hinter der sicheren Burgmauer warten oder ausrücken und Verluste riskieren. Je nachdem wieviel Ressourcen ihr habt, ist es meist klüger hinter der eigenen Mauer zu bleiben.

Neben den Gegnern gibt es aber auch noch weitere Events die für Abwechslung sorgen, zum Beispiel ein Wolfsrudel das um unser Dorf herumstreift.

Launch-Trailer:

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

So muss Early Access! Going Medieval könnte bereits jetzt als fertiges Spiel durchgehen. Etliche Einstellungsmöglichkeiten für Pros und jene die es noch werden wollen. Tiefe Gameplay-Mechaniken aber trotzdem einfach zu erlernen.

Zudem zeigt die Roadmap, das die Entwickler noch viel vorhaben. Zum Beispiel mit dabei Händler, Ruinen, Karawanen, Gefangene, Religion und mehr. Wer sich für Strategiespiele und/oder Survival interessiert kommt um dieses Spiel bereits jetzt nicht herum.


Going Medieval findet man auf dem PC via Steam, GOG und Epic Games Store

In meinen Adern fließt Gaming :D

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