Test: Rage 2 – Open World Shooter mit extravagantem Gunplay

Test: Rage 2 – Open World Shooter mit extravagantem Gunplay
Test: Rage 2 – Open World Shooter mit extravagantem Gunplay
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Lange mussten wir warten, gut acht Jahre lang hat es gedauert bis wir endlich mit Rage 2, erneut durch die pinke Apokalypse wandern dürfen. Für diese Entwicklung hat sich Bethesda einen Coup überlegt.

Die Open World Spezialisten der Avalanche Studios [Just Cause] wurden mit den Shooter-Experten von id Software [Doom] verschmolzen um den zweiten Serienteil zu realisieren.

Ob diese Fusion gelingt klärt unser Test.

Mutter Erde erholt sich

Zwei Feindgruppen kämpfen hier gerade gegeneinander. Wir sind der Nutznießer und übernehmen den Außenposten.

Wir steuern den Ranger Walker durch die Einöde, obwohl diese hat sich enorm gewandelt. Ein Asteroid schlug ursprünglich auf der Erde ein und vernichtete somit 80% der Weltbevölkerung.

Durch einen Storykniff hat sich die gescholtene Erde erholt, die Natur befindet sich wieder auf dem Vormarsch. So durchstreifen wir nicht nur Wüsten, sondern auch Dschungelabschnitte und andere Gebiete.

Grafisch und auch Soundtechnisch weiß Rage 2 sofort zu überzeugen. Harte Gitarrenklänge untermalen die vorzügliche Optik. Bei Sonnenauf- beziehungsweise -untergang lassen sich wunderschöne Panoramen erblicken.

Wir jagen die Obrigkeit

Neben Banditen und anderen Feindgruppierungen jagen wir vor allem die Obrigkeit in Rage 2. Wie bereits im Vorgänger, werden diese Bastarde von General Cross angeführt. Dieser möchte die Menschheit vernichten und mit seiner eigenen Schöpfung den Planeten beherrschen.

Hier sehen wir General Cross.

Er selbst als auch seine Untertanen sind maschinell „verbesserte“ Mutantenwesen. Klar wie Kloßbrühe das wir als „Präsident“ dem Ganzen einen Riegel vorschieben möchten.

Zum Glück stehen uns einige Weggefährten an der Seite. Diese versorgen uns mit Informationen, liefern uns Quests und vor allem neue Fähigkeiten – doch dazu später mehr. Durch die Spielwelt selbst bewegen wir uns vorzüglich mit unterschiedlichen Fahrzeugen. Von Bikes über Autos bis hin zum Panzer und einer Flugdrohne wird so ziemlich das ganze Arsenal abgedeckt.

Unser Hauptwagen ist der Phönix. Dieser ist sogar mit einem Sprachassistenten ausgerüstet welcher uns freundlich begrüßt und verabschiedet. Geht die Rennsemmel kaputt können wir ihn mühelos reparieren. Zudem ist der Phönix immer abrufbar, gegen eine kleine Gebühr von lachhaften 10 Dollar.

In den Mutant Bash Arenen kämpfen wir gegen Horden von Mutanten. Der Lohn der Mühen ist eine spezielle Währung die wir vorzüglich gegen frische Waffenskins eintauschen können.

Außerdem können wir das Auto mit unterschiedlichen Skins ausstatten. Diese verdienen wir uns in unterschiedlichen Rennen. Viel wichtiger jedoch sind die Upgrademöglichkeiten. Wir können neue Waffen anbauen, die Karosserie verstärken und zusätzliche Spielereien implementieren.

Wir brauchen mehr Feuerkraft

Hier sehen wir die Spielwelt an Hand der Übersichtskarte.

Neben den Waffen und deren Handling sind auch die klassischen Einzeiler unserer Spielfigur gelungen – wenn man den auf solche Art von Humor steht. Kurzes Beispiel: Einem legendären Ranger wird, direkt zu Spielbeginn, der Kopf von einem dicken Bossgegner abgebissen. Der Held kommentiert daraufhin trocken: „Hier hilft auch ein Defi nicht mehr!“.

Um an neue Waffen in Rage 2 zu kommen müssen wir sogenannte Archen aufsuchen. Diese werden von Gegnern bewacht die wir erst vernichten müssen. Anschließend können wir die Arche öffnen und betreten. Darin warten neue Waffen oder Fähigkeiten auf uns.

Der „kleine“ Brocken ist gleich Geschichte.

So erhalten wir beispielsweise Zugang zum Raketenwerfer, der Schrottflinte oder einem Slam-Angriff. Die Archen selbst lassen sich via Erkundung finden oder wir leisten uns Positionskarten beim Händler unseres Vertrauens.

Die Waffen können zudem verbessert und modifiziert werden. Insgesamt kann jeder Meinungsverstärker in fünf Stufen ausgebaut werden. So erhalten wir beispielsweise größere Magazine, eine schnellere Nachladegeschwindigkeit oder mehr Schadensoutput.

Neben Feltrit [Grundrohstoff] benötigen wir dafür aber immer auch andere Werkstoffe, ähnlich wie beim Phönix. Das Zeug lässt sich jedenfalls in der Spielwelt finden oder direkt beim Händler kaufen, wenn wir den über das nötige Kleingeld verfügen.

Neue Fähigkeiten bringen mehr Geschwindigkeit

Rage 2 bietet insgesamt vier unterschiedliche Skilltrees für unseren Helden. Dazu gesellen sich etliche Gadgets wie der Wingstick und spezielle Fähigkeiten wie der Overdrive-Modus, ein Dash oder die Slam-Attacke.

Im letzten Level fahren wir mit einem Panzer in die Basis des Generals.

Wer DOOM gespielt hat weiß ungefähr, welches Movement und welche Spielgeschwindigkeit, in den Kämpfen auf uns warten. Die schnellen Gefechte machen einfach nur Spaß und verbreiten sofort gute Laune.

Hier sehen wir einen der Skilltrees aus Rage 2.

Via Doppelsprung und Dash-Funktion erklimmen wir ein höheres Gebäude oder einen Aussichtsturm. Oben angekommen führen wir einen Slam in die Gegnermassen aus, die ersten Banditen sind somit vernichtet. Anschließend werfen wir den Wingstick und eine Granate in weitere Widersacher, aktivieren den Overdrive-Modus und schießen die letzten Gegner aus ihren Latschen.

Rache!

Der Open World Shooter erzählt eine klassische Rachegeschichte. Klar diese ist jetzt nicht epochal aber unterhält uns dann letztlich doch recht gut. Zudem warten auch zwei kleine Überraschungen auf uns, die aber leider etwas vorhersehbar sind.

Neben Dr. Kvasir, den Veteranen noch aus dem ersten Teil kennen dürften, lernen wir neue Charaktere kennen wie beispielsweise unsere Ziehmutter Erwina Prowley und unsere Stiefschwester Lily.

So viel sei verraten – direkt zu Spielbeginn wird Erwina vom bösen General getötet. Also machen sich Walker und seine Unterstützer auf dem Weg, um Cross und seine Schergen zu vernichten und nebenbei die Welt zu retten.

Launch-Trailer:

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

Viel durfte ich die letzten Tage über Rage 2 lesen und vor allem war da unglaublich viel Schwachsinn mit dabei.

Die Spielzeit liegt bei maximal sechs Spielstunden, keine Ahnung wie man diesen Open World Shooter dann spielt, auf jeden Fall falsch – ich benötigte für den Abschluss der Geschichte knapp 20 Stunden. Hierzu muss man aber erwähnen das ich noch nicht alle Waffen freigespielt habe, geschweige denn alle Fahrzeuge, Skins oder gar alle Außenposten oder Nebenmissionen abgeschlossen habe. Perfektionisten können locker noch 15 Spielstunden dazurechnen.

Lobend erwähnen wollen wir den Shooter-Part, dieser ist absolut grandios, die Wucht der Waffen und das Aiming hat id Software geradezu perfekt hinbekommen. Bemängeln müssen wir die Nebenmissionen, die sich ziemlich schnell wiederholen – aber dieses Problem besitzen quasi sämtliche Open World-Titel.

Wenn ihr einen schnellen Shooter mit Open World sucht seid ihr hier definitiv richtig. By the Way – Shooter-Veteranen empfehlen wir direkt Schwierigkeitsgrad „Schwer“, sonst könntet ihr unterfordert werden.

Good

  • Geniales Waffenhandling
  • Üppige Open World
  • Dicke Bossgegner
  • Cheats

Bad

  • Nebenaufgaben wiederholen sich schnell
  • Story selbst relativ kurz
86.2
Grafik - 87
Sound - 89
Atmosphäre - 86
Steuerung - 89
Umfang - 80
In meinen Adern fließt Gaming :D

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