Test: Darktide – Koop-Action im Warhammer 40.000-Universum

Test: Darktide – Koop-Action im Warhammer 40.000-Universum
Test: Darktide – Koop-Action im Warhammer 40.000-Universum
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Das Fatshark krachende Koop-Action machen können haben sie bereits mit der Vermintide-Serie mehrfach bewiesen. Nun haben sie mit Darktide das Konzept in das Warhammer 40.000-Universum übertragen. Was euch in diesem Spiel erwartet, was es neu oder anders macht und ob das überhaupt Spaß macht, klärt nun unser Test.

Wir bauen uns einen Helden

Bevor wir uns die Action von Darktide zu Gemüte führen dürfen steht die Charaktererstellung an. Aus etlichen Elementen (Geschlecht, Größe, Gesicht, Haare usw.) bauen wir uns unseren Protagonisten zusammen, in unserem Fall natürlich unsere beliebte „Femme fatale“ Miss Eve. Neben den optischen Spielereien stehen vier unterschiedliche Charakterklassen zur Auswahl: Veteran Sharpshooter (Scharfschütze), Zaelot Preacher (Priester), Psyker Psykinetic (Hexer) und Ogryn Skullbreaker (Tank).

Hier sehen wir unsere Miss Eve im Spielerhub und zeigen unsere Optik anderen Spielern.

Grundsätzlich spielen sich die Klassen zwar ähnlich, weil sie jeweils eine Nahkampfwaffe und eine Fernkampfwaffe ausgerüstet haben aber es gibt dann doch teils vehemente Unterschiede. Zum Beispiel kann der Tank mit einem Schild und einem Raketenwerfer ausgerüstet werden, das können wiederum die anderen Klassen nicht verwenden. Dafür können die „Zauberer“ einen Stab ausrüsten und der Scharfschütze unterschiedliche Gewehre.

Hier stürmt ein Elite-Gegner auf uns zu, das wird schmerzen.

Viel wichtiger sind aber die klassenzugehörigen Fähigkeiten und Skilltrees. Jede Klasse hat nämlich ihre eigene ultimative Fähigkeit. Im Falle des Scharfschützen schalten wir in einen „Turbo-Modus“ und verschießen schneller unsere Geschosse und vor allem mit einem viel größeren Schadensoutput. Jeder Skilltree bietet zudem sechs Kategorien zu je drei Boni. Hier können wir unseren Helden weiter an unseren Spielstil anpassen. Beispielsweise können wir beim Scharfschützen, in Tier 1 bei der Tötung eines Elite-Gegners, 25% sofortige Schildwiederherstellung und 25 weitere Prozent, die über einen bestimmten Zeitraum hinzukommt, sichern.

Die Gier nach Loot

Wie bereits erwähnt können wir in Darktide zwei Waffen und drei Kuriositäten ausrüsten. Die Waffen und die Kuriositäten gibt es in verschiedenen Qualitätsstufen. Von weiß also normal bis hin zu episch. Manchmal bekommen wir Meinungsverstärker für erledigte Missionen aber meist kaufen wir sie uns beim Händler gegen verdientes Gold. Das gleiche gilt für die Kuriositäten die unterschiedliche Boni auf Zähigkeit, Schaden und ähnliches gewähren.

Um unsere Waffe hoch zu stufen benötigen wir „Weihe“-Punkte.

Neben dem Gold gibt es immer wieder auch verstecke Gegenstände in den einzelnen Level. Diese gilt es mitzunehmen beziehungsweise aufzusammeln. Dadurch erhalten wir zwei weitere Ressourcen. Und wofür benötigen wir die? Richtig geraten! Um unseren Lieblingsprügel hochzuleveln. Sind wir in eine Waffe derart verliebt das wir sie nicht mehr hergeben möchten, stufen wir sie hoch und können sie so mit besseren Werten behalten.

Koop wie es ein soll

Darktide bietet harte Koop-Action aus der Ego-Perspektive für maximal vier Spieler pro Trupp. Haben wir nicht genügend Mitspieler bei der Hand teilt uns das Spiel einfach andere reale Mitspieler zu. Fliegt einer aus der Runde hat er eine bestimmte Zeitspanne um wieder beizutreten. Alternativ wird die Figur derweil von einem Bot gesteuert oder es wird ein anderer Spieler automatisch hinzugefügt – auch während einer laufenden Partie.

Zu viert gilt es tausende Gegner pro Level zu knechten = töten.

Manchmal wünscht man sich die Mitspieler wären mehr wie Bots, oft einer stellt sich unfassbar dümmlich an, das glaubt man gar nicht. Natürlich aber gibt es auch die positiven Erscheinungen und wir treffen sehr gute Mitspieler in unserer Lobby. Ist sich eine Lobby nach der Mission einig, können sie via Abstimmung zusammenbleiben und weitere Abenteuer erleben.

Optisch und akustisch ist Warhammer 40.000 Darktide ein absolutes Brett. Die Action läuft immer geschmeidig und flüssig und sieht verdammt gut dabei aus. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern (Vermintide) gibt es aber weniger optische Abwechslung und weniger Story. Wobei Story auch bei Vermintide schon hoch gegriffen war. Was euch vorantreibt ist der Loot, nicht mehr aber auch nicht weniger.

Die Gegner greifen meist in großen Gruppen an. Diese sind garniert mit Elite-Gegnern.

Das es Fatshark können würde sieht man in der großartigen Spieleinführung. Das Level spielen wir nämlich ganz alleine und es dauert zwar nur wenige Minuten aber bereitet uns auf die Spielwelt vor und macht uns den Mund aber sowas von wässrig. Persönliche Gedanke: Das nächste Spiel könnte in die Richtung vom großartigen Outriders gehen, mit eben noch mehr Loot und viel mehr Story.

Launch-Trailer:

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

Tja was soll ich sagen, wer Vermintide mochte wird auch Darktide mögen, so einfach kann das Leben manchmal sein. Ich habe in Vermintide dutzende Stunden versenkt und auch im neuen Werk von Fatshark bin ich auf dem Weg dahin.

Man bekommt einen konkurrenzlosen 4-Spieler-Koop-Action-Kracher der die Mitbewerber, wie zum Beispiel World War Z, in Grund und Boden stampft. Darktide und natürlich auch Vermintide sind die wahren Erben beziehungsweise Weiterentwicklungen des verdienten Klassikers Left4Dead 2.


Warhammer 40.000 Darktide findet man auf dem PC via Steam, Microsoft Store, Game Pass und für XBox Series X|S via Amazon

Good

  • Krachende und blutige Koop-Action
  • Vier Charakterklassen
  • Ausrüstbare Waffen und Fragmente
  • Skilltrees
  • Charaktereditor und freischaltbare Skins

Bad

  • Alle Level optisch recht ähnlich
85.8
Grafik - 90
Sound - 89
Atmosphäre - 80
Steuerung - 90
Umfang - 80
In meinen Adern fließt Gaming :D

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