Test: King of Seas – Ein piratiges Action-RPG

Test: King of Seas – Ein piratiges Action-RPG
Test: King of Seas – Ein piratiges Action-RPG
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Entwickler 3DCLouds und Publisher Team17 schicken uns mit ihrem Action-RPG King of Seas in ein Piratenabenteuer. Die Spielwelt wird prozedural generiert, uns erwarten etliche Gegner, massenhaft Loot und ein aufzuklärender Mord an unserem Vater.

Ob das ganze Spaß macht klärt unser Test.

Ein tragischer Todesfall?

Die Geschichte wird in solchen Gesprächen erzählt.

Eigentlich stammt unser zukünftiger Charakter (männlich oder weiblich) aus gutem Hause. Als Sprössling des Königs werden wir zukünftig auf dem Thron Platz nehmen.

Eines Tages jedoch stirbt unser Vater, der Verdacht wird auf uns gelenkt. Kurzerhand wird die königliche Flotte entsandt um unser Schiff zu versenken.

Gesagt, getan. Doch zum Glück werden unsere vermeintlichen Überreste von Piraten gefunden. Diese nehmen uns kurzerhand unter ihre Fittiche. Aufgabenstellung ist klar: Erlernen der Mechaniken und den Tod unseres Vaters aufklären damit wir wieder über eine reine Weste verfügen.

Die Hohe See ist unser

Das Fischen stellt eine gute Einnahmequelle dar.

Zu Beginn unseres Abenteuers in King of Seas, haben wir lediglich die Herrschaft über eine kleine Schaluppe. Je weiter wir in der Story voranschreiten, desto mehr Schiffe schalten wir uns frei.

Insgesamt stehen uns fünf unterschiedliche Pötte zur Verfügung. Sind dann auf dieses Setting umgelegt die Charakterklassen. Manch eines eignet sich hervorragend um Waren zu transportieren, dafür das andere um gegen dicke Gegner in den Krieg zu ziehen.

Die einzelnen Schiffe müssen gegen Gold freigeschaltet werden. Dieses verdienen wir uns problemlos in der Spielwelt von King of Seas. Wir können Hauptmissionen oder unendlich viele Nebenmissionen – manch eine friedlich, manch eine kriegerisch – abschließen.

Jede gefundene Stadt benötigt außerdem andere Waren. Wir können also auch meist friedlich über die Meere gondeln und Waren hin- und herschieben. Achtung: Für die Steuerung empfehlen wir euch dringend ein Gamepad zu verwenden. Die Maus wird nicht wirklich unterstützt und mit der Tastatur zu zocken, ist ein Krampf.

Hier verfolgt uns ein Geisterschiff… ich muss weg!

Eine zusätzliche Einnahmequelle stellt das Fischen dar. Auf der Weltkarte versteckten sich spezielle Händler, die uns mit dieser Mission ausstatten. Dann erhalten wir Zugriff auf eine Angel und können loslegen. Schade: Die Weltkarte ist nicht mit eigenen Symbolen versehbar, wer seine wichtige Orte markiert haben möchte, muss also zu Bleistift und Zettel greifen – ganz wie bei den Piraten selbst.

Loot und Fähigkeiten

Hier sehen wir die passiven Fähigkeitenbäume.

Die Spielwelt in King of Seas wird zufällig generiert, heißt bei jedem Neustart sieht sie ein bisschen anders aus. Auch die Gegner bzw. die Missionen werden auf unser Charakterlevel hin angepasst.

Meist funktioniert das auch sehr gut aber manchmal übertreibt es das Spiel. Hin und wieder sind die Gegner zu einfach – zwar langweilig aber okay – aber zeitweise wird unser Missionsziel etliche Level über uns angesetzt, das macht dann keinen Spaß, weil man nun oft hoffnungslos unterlegen ist.

Damit wir uns ordentlich wehren können, erhalten wir tonnenweise ausrüstbaren Loot. Ausrüstbar sind natürlich frische Kanonen, unsere Crew, das Segel, der Torso, Front- und Heckteil. Dazu gesellen sich vier weitere Fähigkeiten. Obacht: Die ausgerüsteten Gegenstände verbleiben beim Bootswechsel im vorherigen Boot. Klug ist, wer seine Bank mit Gegenständen gut befüllt hat. Auch die übrigen Ressourcen sollten wir dort einlagern.

Wir fahren an einem Vulkan vorbei. Treffen uns die Feuerbälle, erleiden wir Schaden.

Für weiteren Feinschliff sorgt ein dreigeteilter passiver Skilltree. Dort können wir uns verschiedene Boni sichern. So erhöhen wir beispielsweise die Geschwindigkeit unseres Schiffes, verpassen ihm eine größere Lebensleiste oder verstärken unsere Crew. Sind 10 Punkte in einen Skilltree geflossen, schalten wir einen besonders mächtigen Bonus frei.

Trailer:

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

King of Seas weiß durchaus zu unterhalten, hier können wir unseren Piratenträumen nachgehen. Mit seinem Setting und dem Genre Action-RPG gibt es in Wahrheit auch keine wirklich ernstzunehmende Konkurrenz.

Zum noch größeren Wurf fehlen ein paar Komfortfunktionen (Kartenmarkierungen, Maussteuerung) und etwas Gegnerbalancing. Auf der anderen Seite kostet der Indie-Titel nicht die Welt. Wer also interessiert ist, kann sich die kostenlose Demo ziehen und erst mal eine Runde Probe zocken.


King of Seas findet man auf dem PC via Steam & GOG sowie für XBox One, PS4 und Nintendo Switch

Good

  • Etliche Haupt- und Nebenmissionen
  • Verschiedene Skilltrees
  • Tonnenweise Loot
  • Unterschiedliche Schiffsklassen

Bad

  • Nur mit Controller gut steuerbar
  • Balancing teilweise unfair
75.4
Grafik - 77
Sound - 75
Atmosphäre - 78
Steuerung - 70
Umfang - 77