Test: Sockventure – Sterben ist unser tägliches Brot

Test: Sockventure – Sterben ist unser tägliches Brot
Test: Sockventure – Sterben ist unser tägliches Brot
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Die Entwickler von Nighthouse Games und dem Publisher Versus Evil schicken uns in eine farbenfrohe Spielwelt. Doch der nette Eindruck von Sockventure täuscht, wir werden sterben, immer, oft und trotzdem macht das Jump and Run Spaß.

Was uns in dem Spiel erwartet lest ihr in unserem Review.

Hilfe mein Lieblingssocken

Die fiese Waschmaschine frisst unsere Socken.

Eigentlich möchte ein kleiner Junge nur gemütlich mit seiner Konsole zocken aber der tägliche Wahnsinn – Hausarbeit – macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Er wird kurzerhand dazu verdonnert, seine Socken aufzusammeln und diese in die Waschmaschine zu packen.

Aus purer Langeweile, beim Zusehen des Waschvorgangs, wird dann doch seine Vorstellungskraft aktiviert – Sockventure entsteht.

Kurzerhand wird ein Held geboren, der ihm seine allerliebste Lieblingssocke, aus den bösen Eingeweiden der Waschmaschine bringen soll. Diesen Helden verkörpern natürlich wir, unser Abenteuer startet.

Easy going?

Sockventure beginnt relativ gemütlich, wir lernen die Steuerung kennen und machen uns mit dem grundsätzlichen Gameplay vertraut. Hach was für ein knuffiger Plattformer, das wird sicher ein entspannter Spaß – wie sehr man sich doch täuschen kann…

Unser kleiner Tagträumer hat alle Knöpfe der Waschmaschine gedrückt… nicht gut für unseren Helden im Inneren.

Insgesamt warten sieben Kapitel und über 200 Level auf uns. Haben wir das irgendwie überlebt, warten noch drei extra-schwere dunkle Kapitel auf uns. Um die dunklen Kapitel freizuspielen, gilt es die überall in den Level verteilten Goldmünzen zu sammeln. Jedes Level bietet außerdem versteckte Bereiche, dort finden wir dann zusätzliche Socken – insgesamt können wir zwanzig Stück sammeln.

Fast jedes Kapitel bringt einen eigenen Lock und eigene Herausforderungen.

Können wir zu Beginn nur Springen, schalten wir im Verlauf von Sockventure weitere Fähigkeiten frei. Mit dem Doppelsprung können wir uns aus brenzligen Situationen retten. Später lernen wir auch noch den „Wandsprung“ kennen, dadurch können wir uns kurzfristig an Wänden festhalten um den Tod für ein paar Sekunden zu entgehen. Dazu gesellt sich noch der „Sprint“ was eher einen Dash darstellt und abgeschlossen werden die Fähigkeiten mit dem „Stampfer“.

Gegner gibt es keine, es gilt die Fähigkeiten blitzschnell zu kombinieren und das Level somit zu überleben. Klingt einfach, ist es aber nicht. Je weiter wir voranschreiten, desto mehr Fähigkeiten werden miteinander kombiniert. Ein wahrhaftiger Höllenritt.

Damit man weiß, wie schlecht man eigentlich unterwegs ist, können wir die Bestenlisten in Augenschein nehmen.

Trailer:

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

Wer bockschwere Plattformer wie Super Meat Boy oder Celeste mag, kommt um Sockventure nicht herum. Das Ding sieht zwar niedlich aus, verlangt uns aber alles ab. Loben möchte ich besonders die präzise Steuerung. Obwohl ich in manchen Level an die hundert Tode gestorben bin, weiß ich, ich war selber Schuld und nicht das Spiel.

In spätere Level gilt es die Fähigkeiten zu kombinieren, blitzschnell zu reagieren und trotzdem die Übersicht zu behalten. Unweigerlich sitzt man komplett angespannt vor dem Bildschirm und „springt“ mit seiner Figur mit. Profis werden sich pudelwohl fühlen, Genre-Neueinsteiger sollten aber lieber einen Bogen um den Titel machen und mit leichteren Genre-Vertretern beginnen.


Sockventure findet man auf dem PC via Steam, GOG und Epic Games Store

Good

  • Höllisch schwer
  • Such alle Socken
  • Günstig in der Anschaffung

Bad

  • Relativ kurze Spielzeit
79
Grafik - 78
Sound - 78
Atmosphäre - 79
Steuerung - 85
Umfang - 75