Test: The Dark Pictures Anthology - Man of Medan - MDE|Gaming

Test: The Dark Pictures Anthology – Man of Medan

Supermassive Games [Until Dawn] haben mit The Dark Pictures Anthology eine achtteilige Adventure-Serie gestartet. Man of Medan ist die erste Auskopplung daraus, als nächstes wird dann noch 2020 Little Hope folgen. Wir haben uns im Koop-Modus in das Horrorabenteuer gewagt und so einiges darin erlebt.

Ob uns der Bootstrip gefallen hat klärt nun unser Test.

Bis zu 5 Spieler

Dieses „Buffet“ sieht doch richtig schmackhaft aus.

Wer Until Dawn gespielt hat findet sich in Man of Medan sehr schnell zurecht. Gespielt werden kann der Titel im Solomodus oder im Online-2er-Koop. Außerdem gibt es noch eine dritte Variante in der fünf Spieler gemeinsam das Spiel erleben können, dies geschieht aber vor einem Bildschirm (PC, PS4, XBox One) und der Controller wird dann immer wieder weitergegeben. Heißt jeder übernimmt einen Charakter und erlebt dessen Geschichte.

Doch worum geht es überhaupt? Im packenden Intro befinden wir uns auf einem Landausflug und lassen ordentlich die Sau raus. Da wir betrunken wie Haubitzen zurückkehren gibt es erstmal eine Runde Ärger mit dem Kommandanten.

Auf dem riesigen Schiff angekommen werden wir in eine Zelle, zum ausnüchtern, gesperrt. Als die erste entstellte Leiche aus unserem Kleiderschrank kullert ist klar, hier stimmt etwas ganz gewaltig nicht. „Es ist nicht alles so wie es scheint“ lautet das Motto des Titels und dieses haben wir am Ende des Prologes schmerzhaft erfahren müssen. Schade: die grundsätzliche Prämisse ändert sich leider nicht mehr.

Starke Atmosphäre, wenig Gameplay

In den Gesprächen stehen uns immer zwei Optionen zur Auswahl, alternativ können wir auch einfach nichts machen und den Timer ablaufen lassen.

Szenenwechsel zu einem traumhaften Strand, hier treffen wir erstmals die fünf Hauptprotagonisten. Diese haben einen Bootsausflug mit anschließendem Tauchgang geplant. Wir lernen die Charaktere besser kennen, führen etliche Gespräche und treffen erste schwierige Entscheidungen.

Der Nerd der Gruppe hat ganz besondere Koordinaten für unseren Tauchgang. Dort liegt ein altes Flugzeugwrack im Meer das es zu erkunden gilt. Logisch das dieses Flugzeug vom Geisterschiff stammt aber wieso wurde es abgeschossen?

Im weiteren Verlauf lernen wir auch unsere Feinde immer besser kennen, wir werden entführt aber als sie unsere „Schatzkarte“ entdecken wird der Plan umgeworfen. Somit reist unsere Gruppe und deren Entführer zum Geisterschiff und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Zum Entspannen erzählt uns der Nerd eine schöne wahre Geistergeschichte.

Man of Medan ist sehr filmisch inszeniert, das heißt abseits von den Entscheidungen gibt es nicht wirklich viel zu tun. Uns erwarten Quicktime-Events, ein paar kleinere – leicht zu lösende – Rätsel und immer wieder dürfen wir verschiedene Locations per Controller erkunden. Ein Spieldurchlauf dauert ungefähr vier Stunden, es gibt aber verschiedene Endsequenzen somit ist ein mehrmaliges Durchspielen eigentlich Pflicht.

Wie hängt das alles zusammen?

Nach den einzelnen Kapiteln wird immer wieder zum Erzähler gewechselt. Dieser feine Herr kommentiert unseren bisherigen Spielverlauf und lässt immer mal wieder durchaus hilfreiche Sätze fallen. Es gilt seine Aussagen richtig zu interpretieren damit so viele Charaktere überleben wie es eben möglich ist.

Diese fies aussehende Kreatur will uns an den Kragen.

Das Geisterschiff, das Flugzeugwrack und eine unheimlich grün wabernde Staubwolke hängen natürlich geschichtlich zusammen. Eben dieses Rätsel sollen wir in Man of Medan aufklären und wir verraten euch natürlich nicht worum es geht, einfach aus spoilertechnischen Gründen, das müsst ihr schon selbst erleben.

Trailer:

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

Wir empfehlen euch Man of Medan im Koop zu spielen, egal ob online im 2er oder vor einem Bildschirm zu fünft das macht einfach am meisten Spaß. Die Atmosphäre ist großartig düster und die verschiedenen Entscheidungen laden zum mehrmaligen Durchspielen ein, was wir euch auch dringend empfehlen.

Schade finde ich das der „Gameplay-Twist“ recht schnell durchschaut ist, spätestens beim zweiten Durchlauf solltet ihr alle Charaktere lebend durch das Abenteuer gebracht haben. Genre-Fans können dennoch bedenkenlos zugreifen da der Preis angenehm klein ausfällt.


The Dark Pictures Anthology: Man of Medan findet man auf dem PC, der PS4 und XBox One bspw. via Amazon oder MMOGA

Good

  • Düstere Story
  • Mehrere Durchläufe sinnvoll
  • Schöne Optik

Bad

  • Spielmechanik schnell durchschaubar
  • Ein Spieldurchlauf dauert rund 4 Stunden
83.2
Grafik - 85
Sound - 85
Atmosphäre - 86
Steuerung - 80
Umfang - 80
In meinen Adern fließt Gaming :D

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*

Captcha * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Zur Werkzeugleiste springen