Klassik-Test: The Blackout Club – Horror, Stealth & Koop – Kann das funktionieren?

Klassik-Test: The Blackout Club – Horror, Stealth & Koop – Kann das funktionieren?
Klassik-Test: The Blackout Club – Horror, Stealth & Koop – Kann das funktionieren?
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Der Entwickler Question bietet mit The Blackout Club ein Stealth-Horror-Survival-Abenteuer dessen Fokus auf Koop gelegt wurde. Wurde hier ein Gameplay-Mix erschaffen der auch Spaß verspricht?

Was euch genau erwartet klärt unser Klassik-Test.

Der Spielerhub

Sobald wir The Blackout Club gestartet haben erwachen die Spieler in ihrem geheimen Lager. Dort können wir unsere Figur optisch anpassen und an unsere Fähigkeiten schrauben.

Ebenfalls aus diesem Hub heraus starten wir Missionen die immer anderen Ziele anbieten. Mal müssen wir Beweise sichern oder die schlafwandelnden Einwohner zum Tanzen bringen. Im weiteren Spielverlauf, geht es auch ab in den Untergrund, dort warten neue Umgebungen darauf, von uns erkundet zu werden.

Außerdem dürfen wir einen Meinungsverstärker auswählen. Die Munition allerdings ist äußerst rar gesät, wir können also nicht in Rambomanier durch das Dorf und die Unterwelt laufen.

Die (fiesen) Gegner

The Blackout Club wirft uns allerhand Gemeinheiten vor die Füße. Die Gegner an sich stellen im Grunde kein Problem dar. Es gibt verschiedene Varianten der geistig seichten Zeitgenossen.

Dazu gesellen sich unterschiedliche Fallen und Überwachungskameras. Stellt sich unsere Gruppe arg blöd – also laut – an, wird eine besonders mächtige Erscheinung beschwört. Diese lässt sich nicht mehr abhängen und jagt uns so lange, bis wir alle über den virtuellen Jordan gegangen sind.

Wurden wir erwischt, können wir unseren Charakter nicht mehr steuern. Dieser schlurft fortan als „Zombie“ durch die Spielwelt. Ein anderer Spieler kann uns aber retten und uns wieder ins Spiel bringen.

Viel zu kleine Spielwelt

Von oben blicken wir auf eine Falle herab.

Das große Problem von The Blackout Club ist die viel zu kleine und immer gleiche Spielwelt. Die begehbare Welt vergrößert sich zwar mit der Zeit und dem Fortschritt der „Story“ aber wirklich große Änderungen bleiben außen vor.

Im Dorf kommen ein paar Häuser hinzu, im Untergrund ein paar weitere Räume. Der Weg bleibt aber (fast) immer gleich und somit stumpft sich das Spiel nach ein paar Spielstunden selbst ab.

Zwar sind einzelne Gegner, Kameras, Fallen und Co. anders platziert aber Abwechslung sieht anders aus.

Launch-Trailer:

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

Motiviert durch den Trailer und diverse Wertungen haben wir uns in das Koop-Abenteuer gestürzt. Nach wenigen Stunden (4) aber kam die blanke Ernüchterung: The Blackout Club kann langfristig nicht überzeugen und nicht wirklich gut unterhalten.

Ein kurzer Ausflug ist für Stealth- und Koop-Fans aber dann doch drin, das liegt vor allem an mangelnden Alternativen.


The Blackout Club findet man auf dem PC via Steam sowie für XBox One und PS4

Good

  • Schöner Gameplaymix
  • Spielt man zu aggressiv erscheint ein böser Geist
  • Koop-Modus

Bad

  • Spielwelt viel zu klein
  • Anfangs witzig, nutzt sich sehr schnell ab
  • Wenig Abwechslung
65.4
Grafik - 67
Sound - 70
Atmosphäre - 60
Steuerung - 70
Umfang - 60