Preview: Stranded Deep - Ein einsames Survival-Abenteuer - MDE|Gaming

Preview: Stranded Deep – Ein einsames Survival-Abenteuer

Preview: Stranded Deep – Ein einsames Survival-Abenteuer

Wir fliegen gerade gemütlich mit unserem Privatjet als plötzlich eine Explosion verursacht wird und unser Flugzeug mitten im Nirgendwo notlanden muss. Mit Müh und Not retten wir uns aus dem brennenden Wrack hinaus in ein kleines Rettungsboot, hinter uns explodiert unser Flieger und wir sind allein, gestrandet und vollkommen auf uns gestellt.

Somit startet also unser Survival-Abenteuer Stranded Deep und damit auch unser Preview.

Wir sind Robinson Crusoe

In der Mitte liegt unsere Startinsel, die Missionen sind mit einem Totenkopf markiert wie bspw. der Megadolon.

Das heißt fast, immerhin hatte Tom Hanks im gleichnamigen Film seinen besten Freund, den Ball Wilson, an seiner Seite – wir hingegen müssen komplett alleine im vermeintlichen Inselparadies überleben. Aber auch in Stranded Deep müssen wir nicht unbedingt alleine spielen, wir können den Titel im Koop-Modus genießen aber leider nur lokal und via Splitscreen, die Entwickler sollten wirklich über einen Online-Koop-Modus nachdenken – das würde das Spiel merklich aufwerten.

Bevor wir in das eigentliche Spiel starten, steht jedoch noch die Wahl unseres Charakters an. Wir können zwischen einem männlichen oder weiblichen Protagonisten wählen und zudem unterschiedliche Einstellungen (Schwierigkeitsgrad, feindliche Tiere und Co.) unseren Vorlieben nach anpassen. Außerdem sollten wir vor Spielbeginn einen Blick in den Kartographen werfen, somit können wir uns unser Startgebiet ansehen und erblicken auch ein paar „Missionsziele“, eine richtige Story gibt es aber leider nicht.

Wir wurden von einem Hammerhai entdeckt, bitte friss uns nicht…

Dank dem Mapeditor und der Community können wir uns außerdem selbst Nachschub basteln oder diesen via Steam-Workshop einfach hinzufügen.

Grundversorgung herstellen

Wie in jedem Survival-Spiel beginnen wir auch in Stranded Deep mit dem Sammeln von Ressourcen um uns eine Grundversorgung gewährleisten zu können. Wir suchen Steine, bauen ein Messer, eine Axt, ein Lagerfeuer sowie einen Unterstand bei dem wir speichern und schlafen können.

Wir haben unsere erste kleine „Basis“ erschaffen.

Da die einzelnen Inseln aber recht klein ausfallen müssen wir früher oder später auf Entdeckungstouren gehen um andere Inseln zu looten und gesunkene Schiffswracks zu erkunden. Zu Beginn bewerkstelligen wir unsere Ausflüge noch mit dem kümmerlichen Rettungsboot, später dann auf selbst Gebauten „Schiffen“ mit Segeln, Sonnenschutz und Lenkstange.

Auf den anderen Inseln finden wir mit etwas Glück neue Ressourcen wie zum Beispiel Tiere oder Setzlinge. Tiere können gejagt und gehäutet werden um daraus dann Leder herzustellen und somit Zugriff auf bessere Werkzeuge und Baumöglichkeiten zu erhalten. Unterschiedliche Setzlinge nehmen wir letztlich mit auf unsere Hauptinsel um sie dort in Beeten zu züchten – so bleibt Nachschub erhalten.

Versunkene Schätze

Auf unserer Uhr behalten wir unsere Bedürfnisse im Auge.

Ein enorm wichtiges Element in Stranded Deep ist die Erkundung des Meeres bzw. der Wracks die wir dort überall finden können. Wir finden elektronische Bauteile, Treibstoffkanister oder Laternen und schon können wir unser Gebäude erleuchten lassen.

Das Bauen an sich funktioniert grundsätzlich tadellos kann aber mit Genre-Größen wie Rust oder Conan Exiles nicht mithalten. Das Bauen und Craften an sich ist nicht das Problem aber das Platzieren der Gegenstände und das verstauen von unseren Crafting-Materialien.

Dies liegt einfach daran das wir selbst keine Kisten bauen können um darin Gegenstände zu verstauen, die Kisten können lediglich gefunden werden und bieten nur drei Stauplätze. Vor allem das Platzieren funktioniert mehr schlecht als recht, somit können wir zwar eine schöne Basis bauen aber sie nicht wirklich „ausschmücken“.

 

Trailer:

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

Stranded Deep befindet sich ja noch immer in der Early Access-Phase und teilweise merkt man das dem Survival-Spiel auch an. Grundsätzlich macht der Titel bereits viel Spaß aber mit den Platzhirschen Rust, Conan Exiles oder Ark kann der Inselausflug nicht mithalten.

Trotzdem können Genre-Fans ein Urlaubsticket erwerben, wir finden für etliche Spielstunden Erholung und Spaß. Die Entwickler müssen aber vor allem an den Baumechaniken arbeiten, ein Online-Koop-Modus wäre dann noch die perfekte Kirsche auf der Sahnetorte.


Stranded Deep findet man auf dem PC via Steam und künftig auch auf Konsolen

In meinen Adern fließt Gaming :D

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