Test: Samurai Shodown - Klassisches Beat 'em Up für Genre-Fans - MDE|Gaming

Test: Samurai Shodown – Klassisches Beat ‚em Up für Genre-Fans

Das Beat ‚em Up Samurai Shodown von SNK erschien ursprünglich 1993. Es folgten etliche Ableger für das Neo Geo, den Game Boy, SNES, oder Sega Mega Drive. 2019 kehrt die ehrwürdige Serie also mit dem ursprünglichen Entwickler auf die aktuelle Konsolengeneration XBox One und PS4 zurück.

Doch hat sich die Serie weiterentwickelt? Hat sie den Sprung in die Moderne geschafft? Das und mehr klärt unser Test.

Button Mashing?

Bevor wir in das eigentliche Spiel starten absolvieren wir das Tutorial. Dort erlernen wir die grundlegenden Angriffsmöglichkeiten und Verteidigungsvarianten. Bereits jetzt wird klar, im Gegensatz zur Genre-Konkurrenz läuft das Spielgeschehen hier viel taktischer ab. Das Movement ist deutlich langsamer, es ist enorm wichtig seine Attacken zu kennen und die des Gegners abzublocken.

Unser Finisher sitzt, diesen Kampf haben wir gewonnen.

Außerdem ist jeder Kämpfer mit einer Waffe ausgestattet. Beherrschen wir die richtigen Kombos, können wir unserem Gegenspieler die Waffe sogar aus der Hand schlagen. Sind wir selbst in der Opferrolle, heißt es sich Platz zu verschaffen und die Waffe wieder hoch zu heben.

Die Kämpfer und Spezialattacken

Samurai Shodown bietet insgesamt sechszehn unterschiedliche Kämpfer. Fans der Serie werden etliche ehrwürdige Charaktere wiedererkennen. Die Riege selbst spielt sich relativ unterschiedlich, von kleinen aber agilen – bis hin zu großen dicken Fightern wird alles geboten.

Im Gegensatz zu den Genre-Kollegen wie Mortal Kombat oder Street Fighter gibt es zwar Spezialattacken aber diese sind nicht so wichtig und sind vor allem recht einfach auszuführen. Meist benötigen wir lediglich ausgeführte Halbkreise und einen Button um einen Spezialangriff auszulösen.

Schon fast zu „Old School“

Der „Story-Modus“ von Samurai Shodown erinnert an Street Fighter 2. Jeder Charakter hat eine „eigene Story“, diese unterscheidet sich in gefühlt drei unterschiedlichen Sätzen. Ziel ist es, alle Charaktere – welche von der K.I. gesteuert werden – zu besiegen.

Daneben werden noch Solomodi wie Gauntlet, Survival oder Freie Matches geboten und ein durchwachsener Multiplayer. Die Latenzprobleme muss der Entwickler noch in den Griff bekommen.

Wirklich frisch ist der Dojo-Modus, hier treten wir gegen „Ghost-Charaktere“ anderer Spieler an. Diese Ghosts sollen ihren Besitzer imitieren, seinen Kampfstil also erlernen und ihn dann in diesen Matches ausführen.

Launch-Trailer:

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

Das Beat ‚em Up Samurai Shodown eignet sich im Prinzip nur für absolute Hardcore-Fans der Serie beziehungsweise des Genres. Das Gameplay gibt sich klassisch, die Spielmodi ebenfalls, schon fast altertümlich.

Auf der anderen Seite sorgt der eher taktische Ansatz für ein spezielles Gameplay-Element, welches sicher seine Fans finden wird.


Samurai Shodown gibt es für die PS4 und XBox One via Amazon

Good

  • Klassisches Gameplay
  • Taktisch angehaucht

Bad

  • Wenig Umfang
  • Wenig Kämpfer
73.2
Grafik - 78
Sound - 71
Atmosphäre - 72
Steuerung - 80
Umfang - 65
In meinen Adern fließt Gaming :D

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