Test: Raiders of the Broken Planet – Für Koop-Fans definitiv einen Blick Wert

Endlich haben wir die Zeit gefunden um Raiders of the Broken Planet weiter zu spielen. Mercury Steam veröffentlicht die Kampagne nämlich Häppchenweise. Episode 1 hatten wir bereits im Test, Episode 2 „Alien Myths“ muss sich jetzt dem Spielspaß stellen. Ob sich eine Investition lohnt klären wir jetzt.

Das bietet Alien Myths

Im neuen Kapitel der Story wird natürlich die Geschichte der Raiders fortgesetzt. Ziel ist es General Marmalade, ja der heißt wirklich wie ein Glas Konfitüre, zu vernichten. Der Obermacker erinnert uns optisch an das „Alien-Gehirn“ [Krang] aus Turtles. Vier herausfordernde Missionen warten darauf erfüllt zu werden. Diese können im Koop mit maximal vier Spielern gezockt werden. Alternativ können wir die Missionen aber auch alleine spielen, erhalten dann aber weniger Punkte.

Raiders of the Broken Planet ist eindeutig eine Koop-Erfahrung. Immer wieder kann es vorkommen das sich ein Widersacher in das Match schleicht. Dies ist ein weiterer Spieler der auf Seiten der CPU mitkämpft, somit wird das Spiel zur 4vs1-Erfahrung. Das macht die Missionen noch schwieriger, dafür ist aber die Genugtuung, es geschafft zu haben, ungemein größer.

Der Endboss wechselt in seine zweite und zeitgleich abschließende Phase.

Ein neuer Held

Die vier Missionen von Alien Myths sind durchaus abwechslungsreich. Vier unterschiedliche Planeten mit verschiedener Optik sowie anderem Gameplay-Fokus werden geboten. Außerdem schalten wir durch das Spielen der Kampagne einen neuen Helden frei. „Loaht“ schließt sich unserem Widerstandskampf gegen die Menschen an.

Optisch ist er ein richtiges Tier, ebenso wirkt sein Charakter. Ausgestattet ist der gute Mann mit einem Granatwerfer. Dies macht ihn zum Fernkämpfer auf mittlere Distanz. Als Spezialfähigkeit kann er sich in ein richtiges Ungetüm verwandeln. Dadurch wechselt er in den Nahkampf, nahezu nicht tot zu kriegen.

Fazit:

Raiders of the Broken Planet ist für Koop-Fans auf jeden Fall einen Blick wert. Die Helden können durch die erspielten Punkte angepasst sowie verbessert werden. Mit Blaupausen können wir unseren Raiders zudem neue Waffe gönnen, wenn wir den die Voraussetzungen (In-Game-Geld sowie das benötigte Level) erfüllen. Ein Echtgeld-Shop ist zwar vorhanden aber wir haben ihn nicht benötigt um mit dem Spiel Spaß zu haben. Einzig und allein ein paar Helden müssen wir links liegen lassen, entweder wir Grinden was das Zeug hält oder greifen tief in die Tasche…


Raiders of the Broken Planet findet ihr auf dem PC, der XBox One sowie auf PS4

Achtung: Die aktuelle Wertung stellt eine Einschätzung dar. Final wird sie mit dem Abschluss der vierten Episode. Dieser Test wird zukünftig mit Episode 3 und 4 aktualisiert.

Good

  • Herausfordernder Koop-Shooter
  • Auch Solo spielbar
  • Teamwork, am besten zu viert

Bad

  • Weitere Helden mit Grinding freispielen, alternativ Echtgeld-Shop
78
Grafik - 75
Sound - 75
Atmosphäre - 80
Steuerung - 80
Umfang - 80