DLC-Test: Jenseits des Lichts – Destiny 2

DLC-Test: Jenseits des Lichts – Destiny 2
DLC-Test: Jenseits des Lichts – Destiny 2
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Mit Jenseits des Lichts schicken uns die Macher von Destiny 2 auf den Eisplaneten Europa. Geboten wird eine neue dunkle Fähigkeit, massenhaft frischer Loot, ein neuer Raid und sehr viel Grind.

Ob sich der frostige Ausflug für Fans lohnt klärt unser DLC-Test.

Neue Mächte für das Universum

Mit der neuen Power zerlegen wir mühelos dutzende Gegner.

Erstmals gibt es mit Jenseits des Lichts eine neue Fähigkeit. Die sogenannte dunkle Stasis ist das Highlight der Erweiterung. Jede Klasse (Warlock, Jäger und Titan) erhält dezent andere neue Skills.

Der Warlock beschwört einen magischen Stab und friert so alle Gegner mit Leichtigkeit ein, um ihnen anschließend den letzten Stoß zu versetzen. Der Jäger hingegen verlangsamt seine Feinde und kann explodierende Klingen und einen Sturm beschwören. Der Titan beschwört einen mächtigen Panzerhandschuh und klopft seine Gegner im Nahkampf zu Brei.

Ein neuer Feind

Variks und Exo sind die neuen Hauptcharaktere welche die Story vorantreiben. Variks möchte sein Volk retten, der Bösewicht Eramis hat sich nämlich vom Licht abgewandt und möchte das Universum unterjochen. Exo hingegen schickt uns auf die Reise um die dunkle Stasis zu erlernen.

Der Endkampf gegen Eramis steht an.

Die Geschichte spielt sind grundsätzlich auf Europa ab aber es gibt auch Ausflüge auf bereits bekannte Planeten. Die Story an sich weiß zu unterhalten auch wenn es zwischenzeitlich sehr viel Grind zu absolvieren gilt. Wir empfehlen euch auf Power Level 1170 hochzuspielen, dann solltet ihr relativ gemütlich und ohne größere Probleme durch die Story kommen.

Spieler die erst jetzt mit Destiny 2 beginnen kommen in den Genuss des „Kosmodrom“. Das ist quasi ein riesiges Tutorial welches als Einstieg dient und frische Hüter an die Macht heranführt.

Frischer Loot und höheres Power Level

Wie es sich für eine richtige Erweiterung gehört, erhöht auch Jenseits des Lichts das Charakterlevel bzw. das Power Level. Durch den Abschluss der Story solltet ihr bei circa 1.200 angekommen sein. Hochspielen könnt ihr euch relativ problemlos bis 1.250 (Hard Cap-Grenze). Wer gerne farmt und alles aus seinem Charakter rausholen möchte, kann maximal das Power Level 1.260 erreichen. Neue bzw. wiederkehrende Spieler starten automatisch bei Level 1.050, außer natürlich ihr wart vorher schon auf einem höheren Level.

Im DLC erleben wir etliche Bosskämpfe.

Neue exotische Gegenstände vervollständigen das Angebot. Unter anderem können wir uns neue Meinungsverstärker erspielen wie: ein neues Scharfschützengewehr (Wolkenschlag), ein neues Schwert (Die Klage), ein Impulsgewehr (Keine Zeit für Erklärungen) oder den Granatenwerfer (Griff der Erlösung). Pro Charakterklasse gibt es außerdem zwei neue Rüstungsteile (Helm & Handschuhe).

Launch-Trailer:

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

Einerseits hat mir Jenseits des Lichts als Fan doch Spaß gemacht. Die neue Fähigkeit ist richtig cool und die Story war auch unterhaltsam.

Auf der anderen Seite ist das Balancing eine Katastrophe. Solisten müssen sehr viel Grind über sich ergehen lassen da die Power Level – wenn man rein die Story spielt – viel zu langsam ansteigen. Besonders die Bosskämpfe verlangen uns alles ab. Ist man hingegen mit seinem Trupp unterwegs, geht das Ganze fast schon zu leicht von der Hand.

Was bleibt unterm Strich? Fanservice, nicht mehr aber auch nicht weniger.


Destiny 2: Jenseits des Lichts gibt es auf dem PC (Steam), XBox Series X|S, XBox One, PS5, PS4 und Google Stadia

Good

  • Neue dunkle Fähigkeit
  • Unterhaltsame Geschichte

Bad

  • Viel Grind
  • Sehr Kurz
77