Dragonkin: The Banished im Test – Ein Action-RPG mit Drachen

Dragonkin: The Banished im Test – Ein Action-RPG mit Drachen
Dragonkin: The Banished im Test – Ein Action-RPG mit Drachen
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Eko Software und Nacon haben eine umtriebige und erfolgreiche Early Access-Phase mit Dragonkin: The Banished hinter sich. Die Vollversion des Action RPGs bietet etliche Neuerungen wie beispielsweise den Online- und Couch-Koop-Modus. Außerdem mit dabei Drachen, köstliche Drachen als Gegner aber auch als spezieller Begleiter der mit unseren Fähigkeiten harmonieren kann.

Ob sich eine Reise mit Version 1.0 für euch lohnt, klärt nun unser Test.

Spielt den Prologe!

Wenn ihr Dragonkin: The Banished neu startet, erscheint die Frage ob ihr den Prologe spielen möchtet. Neuen Spielern empfehlen wir das dringend aber nicht, weil ihr dort lernt wie ein Linksklick funktioniert, sondern ihr lernt in nicht einmal dreißig Minuten, spielerisch alle verfügbaren Charakterklassen kennen. Ihr mäht durch die Gegner das es nur so eine Freude ist. Ich habe anschließend den Ritter gewählt, wähle ich sonst nie aber der hat mir hier am meisten Spaß bereitet.

Folgende Klassen stehen anschließend zur Auswahl:

  • Die Fährtensucherin „Qara-Tani“: Fernkämpferin die mit Bogen arbeitet.
  • Barbar „Rurik Haraldson“: Klassischer Nahkampf-Tank. Mit der Fortdauer seiner Angriffe werden sie stärker.
  • Orakel „Electrane“: Eine magische Fernkämpferin.
  • Ritter „Lothair von Drachenberge“: Nahkämpfer mit Lanze und Schild.

Hinein ins Vergnügen

Als ehrwürdiger Jäger ist es unsere Aufgabe die Welt vom verderbten Drachenblut zu befreien. Deshalb jagen und töten wir etliche fiese Drachen. Gespielt wird ganz klassisch aus der isometrischen Perspektive. Ihr könnt drei aktive Fähigkeiten ausrüsten, sowie zwei Standardangriffe und einen Heiltrank.

Hier befinden wir uns im Kampf mit einem der Drachen, die Bosskämpfe sind grandios umgesetzt - Dragonkin: The Banished.

Hier befinden wir uns im Kampf mit einem der Drachen, die Bosskämpfe sind grandios umgesetzt.

Im Inventar rüstet ihr eure Waffen und Rüstungsgegenstände aus. Fast alles davon wird gelootet, einzig und allein die Ringe werden selbst hergestellt. Die dafür benötigten Ressourcen findet ihr überall in der Spielwelt verteilt, beziehungsweise werden sie auch von Gegnern fallengelassen. Hier kommt ein Alleinstellungsmerkmal von Dragonkin: The Banished ins Spiel und zwar die Stadt. Durch gefundene Relikte und Abschluss von Quests erhalten wir spezielle Erfahrungspunkte für die Stadt. Mit jedem Levelaufstieg können wir zusätzliche Optionen freischalten wie Händler und spezielle Werkbänke.

Unser kleiner Hausdrachen

In Dragonkin: The Banished haben wir einen ständigen Begleiter an unserer Seite und zwar einen kleinen Wyrmling, einen kleinen Drachen. Wie bei den Charakteren könnt ihr aus vier Varianten wählen. Der Wyrmling verfügt über einen eigenen kleinen Skilltree und zusätzliche Fähigkeiten, die mit euren eigenen verschmelzen – dazu gleich mehr. Dem kleinen Drachen könnt ihr außerdem eine Rüstung verpassen und diese kann auch bei einer speziellen Werkstatt aufgestuft werden.

In solchen In-Game-Sequenzen wird die Story vorangetrieben und natürlich auch durch etliche Gespräche - Dragonkin: The Banished.

In solchen In-Game-Sequenzen wird die Story vorangetrieben und natürlich auch durch etliche Gespräche.

Hier greift nun das immens wichtige, sogenannte „Ahnenraster“. In diesem Wabengebilde legen wir unsere fünf ausrüstbaren Fähigkeiten ab. Diese können dann mit zusätzlichen Modifikatoren verbessert und verändert werden. Das Highlight sind die Fähigkeiten des Wyrmlings, die sich ebenfalls anflanschen lassen. Hier könnt ihr wild experimentieren und eurem Helden den finalen Abschluss seines Builds gönnen.

Launch-Trailer:

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

Dragonkin: The Banished ist in seinen besten Sequenzen ein großartiges Action RPG. Besonders der Ausbau der Stadt und das Tüfteln an den Fähigkeiten macht wirklich richtig viel Spaß. Auch die Kreuzung mit dem Wyrmling ist grandios und lädt zum Experimentieren ein.

Was mir persönlich etwas fehlt, ist zwischendurch ein paar Ruhephasen, das Spiel steht permanent auf Vollgas. Gefühlt zerlegt man und das mühelos, zehntausende Gegner pro Gebiet. Ab und an ist ein Gebiet meiner Meinung nach auch nicht ganz perfekt erstellt worden, da zieht sich das Ganze unnötig in die Länge und wird damit kurzfristig sogar etwas langweilig.

Letztendlich können Genre-Fans und solche die es werden möchten aber bedenkenlos zugreifen, da es sich auch preislich voll im Rahmen bewegt.


Dragonkin: The Banished findet ihr auf dem PC via Steam, XBox Series X|S und PS5.

Good

  • Umfangreiche Systeme zur Charakteranpassung
  • Online- und Couch-Koop
  • Ausbaubare Stadt
  • Sinnvoller Drachen als Begleiter
  • Vier spielbare Klassen
  • Drachenbosse mit unterschiedlichen Phasen

Bad

  • Manchmal zieht sich eine Zone in der man gefühlt 10.000 Gegner verramscht
  • Mehr aktive verwendbare Fähigkeiten wären schön
  • Keine richtigen Ruhephasen oder Rätsel wie beispielsweise in Titan Quest 2
82.4
Grafik - 83
Sound - 82
Atmosphäre - 82
Steuerung - 85
Umfang - 80
In meinen Adern fließt Gaming :D

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