Klassik-Test: Die Young – Alleine auf einer wahnsinnigen Insel

Klassik-Test: Die Young – Alleine auf einer wahnsinnigen Insel
Klassik-Test: Die Young – Alleine auf einer wahnsinnigen Insel
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In Die Young erwachen wir vergraben und dehydriert in einem Grab. Unsere Freundesgruppe? Nicht auffindbar. Wir graben uns den Weg frei und erwachen auf einer wunderschönen Insel im Mittelmeer, irgendwo vor der Türkei. Als wir erste Leichen finden und attackiert werden, werden die Fragezeichen in unserem Kopf nur größer… was zur Hölle ist hier nur los?

Ob der Höllentrip trotzdem Spaß macht klärt unser Test.

Sexy Gameplay-Mix

Hier befinden wir uns im Inventar-Bildschirm.

Die Young mischt etliche Gameplay-Mechaniken zu seinem Mix zusammen. Uns erwarten Rätsel, feinste Parcours-Aufgaben, etwas Crafting, großartige und fürchterliche böse Plätze zum Erkunden und ein bisschen Survival. Wer jetzt beim Thema Survival auf Hausbauen und hunderte Stunden an Sammeln denkt, könnt nicht falscher liegen. Unser Ziel ist es von der Insel zu verschwinden und irgendwie zu Überleben. Um das zu bewerkstelligen, stehen uns etliche Optionen zur Verfügung.

In der großen Spielwelt warten etliche Haupt- und Nebenaufgaben auf uns und wir sollten sie alle erfüllen. Jede Mission hat einen Zweck, zum Beispiel erhalten wir neue Gegenstände wie eine Rohrzange, einen Schlüssel, ein Messer und dergleichen. Außerdem lassen sich „Ausrüstungsgegenstände“ finden. Diese sind meist sehr gut in der Spielwelt versteckt, verfügen aber nicht über irgendwelche Werte – sie machen uns das Leben aber leichter. Wir finden somit zum Beispiel Schuhe, eine Kappe, Hose oder ein T-Shirt.

Nimm die Hände in die Hand

Kämpfe gibt es in Die Young auch, so können wir zum Beispiel gegen Tiere wie Hunde oder Wildschweine antreten – diese Auseinandersetzungen übersteht man dank eines Blockmanövers recht problemlos. Schwieriger wird es bei den „Einwohnern“ der Insel, hier ist es meist klüger einfach davon zu laufen um das eigene Überleben zu sichern. Alternativ kann man auch Schleichen oder sich einfach verstecken.

Hier sehen wir einen den ersten Gegner die wir entdecken. Wir sollten dem großen Klotz definitiv aus dem Weg gehen.

Ähnlich wie in Dying Light verfügt unsere Heldin nämlich über ausgezeichnete Parcours-Fähigkeiten. Diese benötigen wir auch permanent um die Spielwelt überhaupt bereisen zu können. Wir springen über Gebirge, hangeln uns an Wänden entlang oder rutschen unter Objekten hindurch. Mit einem eleganten Knopfdruck lässt sich außerdem die nähere Umgebung hervorheben, quasi ein „Detektivblick“ auf Knopfdruck.

Mysterien werden aufgedeckt

In Gesprächen erfahren wir mehr über die Insel und ihre wahnsinnigen Einwohner.

Je weiter wir die Spielwelt erkunden und je mehr Quests wir in Die Young erledigen desto mehr erfahren wir von der Story. Die Geschichte selbst wird in kurzen Videosequenzen (Übernachtung im Bunker = Schnellreisepunkt), in Gesprächen mit NPCs und durch Dokumente erzählt.

Überhaupt solltet ihr die Texte lesen, diese enthalten oft Hinweise darauf was als nächstes zu tun ist und wie sich eine Quest lösen lässt. Außerdem solltet ihr ungemein viel mit der Karte arbeiten. Wir bekommen leider immer nur einen kleinen Ausschnitt präsentiert aber meist wird auch die Quest grob markiert aber nicht immer.

Die Young ist optisch ungemein stimmig.

Zum einen stärkt das natürlich den Entdeckungsdrang, man freut sich wenn man optionale Plätze und Aufgaben entdeckt. Leider ist aber nicht immer der weitere Weg offensichtlich. Dafür gibt sich die Insel recht abwechslungsreich, wir erkunden unterschiedliche Gebäude, einen dichten Wald, Gebirge, Strandabschnitte und mehr.

Trailer:

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

Die Young habe ich während des Steam Summer-Sales entdeckt und keine Sekunde lang habe ich den Kauf bereut.

Es hat aber etwas gedauert bis ich mich so richtig zurechtgefunden habe, man ist es mittlerweile ja gewöhnt das man direkt zur Quest hingeführt wird. Desto größer war dafür aber die Freude, wenn man ein Rätsel gelöst oder zusätzliche Orte und Aufgaben entdeckt hat.

Auch der Gameplay-Mix aus Jump and Run, Parcours, Rätsel, Survival und Horror kann vollends überzeugen – gerne mehr davon.


Die Young findet man auf dem PC via Steam sowie für die PS4

Good

  • Feiner Genre-Mix aus Survival, Stealth & Jump and Run
  • Große erkundbare Karte
  • Viele Haupt- und Nebenquests

Bad

  • Weiterer Weg manchmal schwer erkennbar
82.6
Grafik - 82
Sound - 81
Atmosphäre - 85
Steuerung - 85
Umfang - 80
In meinen Adern fließt Gaming :D

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