Special: Unser Jahresrückblick für 2017 - MDE|Gaming

Special: Unser Jahresrückblick für 2017

Special: Unser Jahresrückblick für 2017

Und schon wieder geht ein aufregendes Spielejahr zu Ende. Wenn wir an das Jahr 2017 zurück denken kommen uns viele tolle Games in den Sinn. Wir wollten es aber genauer wissen, haben uns hingesetzt und uns Monat für Monat genau angesehen. Was waren unsere Aufreger? Was unsere Highlights? Dies und mehr klären wir mit unserem Special: Unser Jahresrückblick für 2017.

Fing gut an

Im Februar feierte das erste Highlight seinen Release. Natürlich sprechen wir von Dishonored 2. Dieses Mal stand uns neben dem Helden Corvo auch seine Ziehtochter Emily zur Auswahl. Gepunktet hat der Titel mit seinen bekannten Stärken, leider bot er unterm Strich nicht viel Neues. Nichts desto trotz eines der Pflichtspiele 2017.

Auch der März hatte zwei erstklassige Spiele zu bieten. Etwas überraschend konnte sich Sniper Elite 4 sehr gut schlagen. Dieser stellt gleichzeitig den bisher stärksten Serienteil dar. Weitläufige Level laden zum Erkunden ein. Haupt- sowie Nebenquests, dazu noch Multiplayer und der Koop-Modus laden zum längeren Verbleib ein.

Boom – Headshot! Die brutalen Killcams sind natürlich auch wieder dabei. So werden wir für besondere Abschüsse belohnt.

Ebenfalls im März erschien Ghost Recon Wildlands. Von Serienveteranen verschmäht, als zu leicht und zu weit vom Ursprung entfernt abgetan, kann es aber besonders im Koop-Modus, die Massen und auch uns, begeistern. Die Ubisoft-Formel greift auch bei diesem Spiel perfekt. Zudem wurde ein PvP-Modus kostenlos nachgereicht. Im Koop eine Granate!

Noch ging das Jahr gut weiter, vor allem für Fans von Action-RPGs, mit Vikings: Wolves of Midgard erschien wie aus dem Nichts ein Anwärter auf den Genrethron. Besonders das flüssige Gameplay und die unverbrauchte Spielwelt wussten zu begeistern. Damals stand im Fazit: „Und eines will ich hier ganz klar festhalten Season 10 [Diablo 3] kann mich ganz doll lieb haben, ich bleib erst mal hier.“ Dem muss ich auch heute noch zustimmen, bevor ich noch eine Season starte wende ich mich lieber Richtung Vikings oder erkunde in der „Neuauflage“ Titan Quest: Anniversary Edition ebenfalls den hohen Norden.

Kurze Durststrecke

Im April sowie Mai mussten wir aber auch eine Durststrecke hinnehmen. Manchmal „darf“ man den größten „Schmarrn“ spielen wie dieses Drecksgame -> Holobunnies: Pause Cafe. Absolut jeder Cent der für dieses Game ausgegeben wird ist einer zu viel.

Eine alteingesessene Adventure-Serie versuchte sich dann ebenfalls am Comeback. Syberia 3 ist/war eigentlich kein schlechtes Spiel aber diese Präsentation und diese Bugs machen das Spielen zur Qual. Zum Glück geht es nun wieder aufwärts.

Das Comeback

Mitte Mai kam eine unserer liebsten Spielereihen endlich wieder zurück, wir sprechen von Dawn of War 3. Quasi mühelos holt es sich den Titel des besten RTS seit Jahren, die Konkurrenz ist ja leider nicht gerade groß. Basisbau, fette Helden und WAAAGH! – was will man mehr? Mittlerweile wurde auch Age of Empires 4 offiziell angekündigt. Nun fehlt nur noch ein neues C&C. Die Echtzeit-Strategie scheint an ihrem langersehnten Comeback zu arbeiten.

„Indies“ zeigen auf

Wie jedes Jahr kommt in der Sommerzeit der Auftritt der kleineren Games, die Blockbuster nehmen sich eine Auszeit. Zwei Titel möchten wir hier besonders hervorheben die sich mühelos in unser Herz gespielt haben. Zum einen hätten wir da das „Psycho-Adventure“ The Town of Light. Wir verkörpern Renée, weiblich, psychisch gestört oder doch nicht? Dieser psychopatisch veranlagte Albtraum ist eine Reise wert.

Auch in die düstere Richtung geht Little Nightmares. Hier passt ebenfalls alles zusammen. Das Artwork, die musikalische Untermalung, das düstere Setting, die Abwechslung aus Sprung- und Rätselpassagen. Die Spielzeit ist zwar relativ kurz aber auch dieser Trip ist eine Reise wert.

Mitten hinein in diesen Freudentaumel platzt dann Beat the Game. Ein Titel mit einem feinen Artwork und einer glorreichen Spielzeit von 20 Minuten. Schande über den Entwickler, setzten 5!

Die Blockbuster kommen

Mit Divinity: Original Sin 2 erscheint bereits im September der Anwärter schlechthin für das GOTY 2017. In allen Belangen kann sich der Titel vom Vorgänger abheben. Epochale Kämpfe die mit Taktik und unglaublicher Tiefe gestaltet wurden. Als krönenden Abschluss erhält das RPG einen Koop-Modus. Genau das richtige Spiel für die langen Winterabende. Spielt in einer Liga mit den legendären Baldurs Gate-Teilen.

Im Anschluss daran erscheint Destiny 2, nun auch auf dem PC. Geniale Grafik trifft auch süchtig machendes Gameplay, auch die Story weiß durchaus zu überzeugen. Teil 2 bietet zwar nicht viele Innovationen aber dafür wurde absolut alles auf Hochglanz poliert und Feintuning geboten. Besonders mit Freunden in den Aktivitäten Strikes und Raids lässt der Titel seine Muskeln spielen. Kurz vor Ende des Jahres erschien das erste DLC „Der Fluch des Osiris„, dieses konnte nicht vollends überzeugen. Der Bosskampf war großartig, auch die Story war okay nur ist der Planet viel zu klein. Nichts desto trotz haben wir die Erweiterung gerne durchgespielt auch wenn es nicht die Qualität eines Add-ons erreicht, sondern einfach nur ein DLC bleibt.

Noch ein Comeback

Doch vor dem Comeback steht der Kampf gegen das Regime an. Mit Terror-Billy reißen wir den Nazis in Wolfenstein 2 den Arsch auf. Der Shooter fängt etwas behäbig an aber die Story, die Action, die Gewalt wird noch so verdammt gut. Zu Beginn heißt es durchhalten, hat man das geschafft erhält man einen der besten Shooter des Jahres.

Mit Call of Duty: WW2 gelingt der ehrwürdigen COD-Serie endgültig das Comeback. Es geht zurück in den zweiten Weltkrieg. Besonders die Kampagne weiß zu unterhalten. Die erzählte Geschichte findet auf der persönlichen Ebene der Protagonisten statt, das erinnert an Band of Brothers oder Der Soldat James Ryan. Im Multiplayer geht es zurück auf den Boden, kein dummes „Rumgehüpfe“ mehr – endlich! Abgerundet wird die Geschichte mit dem Zombiemodus der besonders im Koop gefällt.

NACHLADEN! Ohha das wird eng…

Respektschelle

Mittlerweile sind wir im November angekommen, da erschien die Konsolenfassung von Die Sims 4. Natürlich haben wir auch dieses Spiel getestet um ein paar gesunde „Watschen“ einzusammeln. Dieser Test diskriminiert Frauen, das kannst du doch so nicht schreiben und weiteres blabla war zu hören. Natürlich kamen genau diese Reaktionen und nichts desto trotz bleibt der Test genauso bestehen. Wir erzählen unsere eigene Story in diesem Spiel, quasi ein GZSZ für Erwachsene. Wem es nicht passt gut, stört uns überhaupt nicht, denn es ist nicht als Diskriminierung gedacht, sondern es soll einfach nur unterhalten.

Ein Stundenfresser

Nach einer Suche die sich über Jahre erstreckte fand ich endlich einen neuen Manager. Dieser schaffte es die Lücke in meinem Herzen zu schließen welcher der eingestellte Fussballmanager von EA Sports entstehen ließ. Wir sprechen vom Motorsport Manager aus dem Hause Sega. Wir können uns durch komplexe Menüs klicken und die Tiefe der WiSim genießen, ebenfalls ein perfekter Zeitvertreib für die langen Winterabende.

Eine ausgeteilte Respektschelle

Zum Jahresende mussten wir eine Kaufwarnung aussprechen. Dabei geht es um die Wasserkühlung Raijintek Triton 240. Nach einer lächerlichen Laufzeit von circa 900 Stunden riss der Wasserblock. Fröhlich tropfe die Kühlflüssigkeit auf unsere GeForce 1080. Zum Glück wurde die Grafikkarte nicht getötet. Ein fettes Pfui Richtung des Herstellers!


 

Ein aufregendes Zockerjahr geht zu Ende, wir sind unheimlich gespannt auf 2018. Was sagt ihr zu 2017? Seid ihr zufrieden mit den Spielen oder eher enttäuscht?

In meinen Adern fließt Gaming :D

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