Test: Castle Flipper – Wir bauen uns ein Schloss

Test: Castle Flipper – Wir bauen uns ein Schloss
Test: Castle Flipper – Wir bauen uns ein Schloss
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Castle Flipper ist ein mittelalterlicher Bau-Simulator bei dem ihr euer eigenes Königreich aufbauen könnt. Ihr beginnt das Spiel als Renovierer, der sein eigenes kleines Stück Land besitzt. Hier sollte später einmal euer eigenes mächtiges Königreich entstehen.

Der schnöde Mammon

Um allerdings mit dem Bau eines eigenen Hauses, dem Ausbau einer eigenen Siedlung und später auch dem Bau eines ganzen Burgkomplexes beginnen zu können, benötigen wir natürlich Gold und die Materialen Holz und Stein.

Folglich gehen wir zur Anschlagtafel um uns die verschiedenen Aufträge der Kunden zu betrachten. Anfangs finden sich hier nur einfache Aufträge wie zum Beispiel das Entrümpeln sowie die Reparatur einer Scheune. Für das erfolgreiche Abschließen einer solchen Aufgabe erhalten wir dann Gold und auch Skillpunkte die wir im Talentbaum vergeben können.

Dadurch schalten wir neue Fähigkeiten frei durch die wir wiederum mehr Gold für die Aufträge erhalten, oder eine Suchfunktion die uns Gerümpel oder Schatztruhen anzeigen.

Mehr Aufträge

Nach und nach erhalten wir immer mehr Anfragen und können frei wählen welche Aufträge wir annehmen möchten. Um die Hauptquest für unser Königreich zu bekommen müssen wir allerdings alle Aufträge erledigen. Neben den Entrümpelungsaufgaben können wir auch Burgen renovieren, Herrenhäuser mit neuen Möbeln ausstatten, ganze Häuser bauen und sogar ein Schiff wieder Instand setzen.

In den einzelnen Gebieten sind auch immer wieder Schatztruhen versteckt, in denen wir zusätzliches Gold finden können. Sobald ihr euer Königreich ein wenig vergrößert habt, könnt ihr auch damit beginnen Häuser zu vermieten. Über eine Infotafel könnt ihr mögliche Interessenten einsehen und deren Anforderungen an das jeweilige Miethaus.

So baut ihr dann ein Haus nach dem anderen, stattet es mit den gewünschten Möbeln aus und lässt den neuen Mieter einziehen. Nun könnt ihr Mieteinnahmen kassieren, die ihr zum weiteren Ausbau benötigt. Allerdingt müsst ihr auch die Häuser regelmäßig reinigen.

Es gibt auch ein kleines Minispiel mit dem ihr weitere Möbel freischalten könnt. Zuerst sucht ihr euch das Möbelstück aus, dass euch gefällt. Daraufhin müsst ihr das Bild als Puzzle wieder zusammensetzen. Gelingt euch dies könnt ihr das Möbelstück nun über das Menü erstehen und damit eure Häuser einrichten.

Ziemlich eintönig

Klingt zwar alles recht schön und gut aber trotzdem gibt es bei Castle Flipper so einiges was uns nicht so gut gefallen hat. Das mit den Aufträgen ist ja eigentlich eine gute Idee. Blöd nur das es davon bis dato nur 13 Stück gibt und die relativ schnell erledigt sind.

Auch das Vermieten der Häuser ist ziemlich schnell nervig, da wir immer wieder in die einzelnen Objekte gehen müssen um dort den Müll aufzusammeln. Und diese Aufgabe wiederholt sich ziemlich oft und ist immer nach dem gleichen Schema zu lösen.

Was das freie Bauen betrifft hört sich das vorerst sehr interessant an, sein eigenes kleines Königreich aufzubauen. Doch auch hier stößt das Spiel schnell an seine Grenzen. Es gibt nicht sehr viele verschiedene Baumöglichkeiten und die Auswahl an den Möbeln und Einrichtungsgegenständen ist auch sehr überschaubar. Außerdem funktioniert das Bauen nur mäßig. Viele Bauteile sind nicht verwendbar, da das Haus mit diesen von Castle Flipper als unfertig erkannt wird, was die Kreativität massiv einschränkt.

Launch-Trailer:

Fazit:

Castle Flipper hat viele gute Ansätze, scheitert dann aber an der Umsetzung. Dem Spiel fehlt es einfach an Inhalt. Es gibt zu wenig Aufträge und zu wenig Baumöglichkeiten. Die Grafik ist selbst für ein Indie-Spiel nicht akzeptabel.

Für einmal Reinschnuppern kann es unterhaltsam sein aber um länger als einen Tag Spaß mit dem Spiel zu haben, muss noch einiges am Spiel verbessert werden. Hier wäre ein Early Access-Release wesentlich sinnvoller gewesen.


Castle Flipper findet man auf dem PC via Steam und künftig auch auf allen gängigen Konsolen

Good

  • Interessantes Spielkonzept
  • Freies Bauen (wenn es uneingeschränkt funktionieren würde)
  • Häuser vermieten

Bad

  • Zu wenig von Allem (Aufträge, Möbel, Baumöglichkeiten)
  • Wenig Abwechslung
  • Matschige Grafik
  • Soundtrack in Dauerschleife
32
In meinen Adern fließt Gaming :D

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