Test: Death’s Door – Ein paar Seelen sammeln

Test: Death’s Door – Ein paar Seelen sammeln
Test: Death’s Door – Ein paar Seelen sammeln
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Der Entwickler Acid Nerve und der Publisher Devolver Digital lassen uns in Death’s Door in die Haut einer flugunfähigen Krähe schlüpfen. Eigentlich sollten wir nur eine Seele einfangen aber dieses „problemlose“ Unterfangen geht ordentlich in die Hose. Um uns zu rehabilitieren begeben wir uns auf ein Abenteuer, logisch das letztlich mehr dahintersteckt.

Ob sich ein Kauf lohnt und was ihr mitbringen müsst um Spaß zu haben klärt unser Test.

Ein Tag wie jeder andere?

Hier sind wir in unserem Hub unterwegs.

Als Seelen sammelnde Krähe kehren wir zu Beginn unseres Abenteuers auf unserem Arbeitsplatz ein. Dieser Ort dient zeitgleich als unser Hub, wo wir Ruhe und Frieden finden. Außerdem können wir beim zuständigen Leiter, unsere Krähe upgraden. In Insgesamt vier Fertigkeiten, zu jeweils fünf Stufen, können wir unseren schwarzen Helden hochleveln.

Mit Stärke erhöhen wir den Schaden und die Reichweite unserer Nahkampfwaffe. Mit Geschicklichkeit werden die Nahkampfangriffe schneller aufgeladen und schneller ausgeführt – maximal drei Stück können aneinandergereiht werden. Mit Eile steigern wir unser generelles Tempo und verkürzen die Wartezeit bis zur nächsten Ausweichrolle. Als letztes können wir noch in „Magie“ investieren. Hier erhöhen wir den Schaden unserer Fernkampfangriffe.

Während des „Froschkönigs-Level“ zieht der Schwierigkeitsgrad an.

Jedes Level Up kostet die Währung „Seelen“. Diese erbeuten wir von erlegten Gegnern oder wir finden meist sehr gut versteckte Seelenkugeln.

Unser Hub dient auch als Informationsquelle in Death’s Door. Wir können hier unterschiedliche Notizen finden und uns mit ein paar Angestellten unterhalten. So erfahren wir was hier wirklich vor sich geht. Aber auch In-Game gibt es Story-Szenen und Gespräche die die Geschichte vorantreiben.

Passagen aus der Hölle

Der Schwierigkeitsgrad von Death’s Door ist herausfordernd. Spätestens nach dem Froschkönig wird euren Skills einiges abverlangt. Steuerungstechnisch legen wir euch einen Controller ans Herz, egal auf welcher Plattform ihr auch immer das Spiel zocken möchtet.

Hier sehen wir den ersten richtig schwierigen Gegner in Death’s Door.

Unsere kleine schwarze Krähe mit glühend rotem Schwert verfügt standardmäßig nämlich nur über drei mickrige Leben. Sind sie verbraucht heißt es Game Over und wir müssen das Level von vorne beginnen. Zum Glück lassen sich immer wieder Türen finden und aktivieren. Ist dies geschafft können wir nach dem Tod direkt von dort aus starten. Die einzelnen Wege zwischen diesen magischen Türen können teils aber arg lang ausfallen.

Hier schlägt der Roguelite-Charakter des Action-Adventures voll durch. Erkunden wir die einzelnen Level und Passagen sehr genau können wir aber unsere Lebens- und Angriffsleiste erhöhen. Außerdem lassen sich auch neue Waffen finden. Wir müssen also nicht mit diesem unglaublich lässig aussehenden roten Schwert durch die Spielwelt streifen, sondern können uns beispielsweise auch mit einem Regenschirm oder einem Blitzhammer ausrüsten.

Es werde Licht.

Zu Beginn verfügt unsere Krähe außerdem nur über einen einzigen Fernkampfangriff, nämlich einen magischen Pfeil und Bogen. Mit der Zeit gesellen sich aber weitere Varianten wie ein Feuerball oder eine fulminante Explosionskugel hinzu. Diese richten mehr Schaden an, werden aber auch für die unterschiedlichen Rätsel benötigt.

Beispielweise können wir mit unserem Pfeil Lichtquellen „anschießen“ oder mit dem Feuerball spezielle Feuerstellen überhaupt anzünden. Dadurch schalten sich vorher gesperrte Verkürzungen oder sogar neue Passagen frei. Mit der Explosionskugel können wir wiederum marode Mauern sprengen. Es zahlt sich also teilweise aus, bereits bekannte und gelöste Level nochmals zu durchqueren um zum Beispiel Seelenkugeln zu finden.

Launch-Trailer:

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

Death’s Door hat mich eine Zeit lang wirklich gut unterhalten, hier können wir die wohl mit Abstand coolste Krähe in der Videospielgeschichte selbst spielen. Das Setting ist stimmig, die Herausforderungen fair und das Gameplay fordernd.

Nach fünf bis sechs Stunden wurde es für mich persönlich dann doch etwas anstrengend. Ab bzw. während des Wasserabschnittes beim Froschkönig hätte ich sehr gerne meinen Controller gegen die Wand und dann aus dem Fenster gepfeffert.

Aber hey, ich bin ja schon alt und wer eine Herausforderung sucht wird hier fündig.


Death’s Door findet man auf dem PC (Steam) und für XBox Series X|S

Good

  • Verschiedene Fähigkeiten und Waffen
  • Herausfordernd bis in den letzten Winkel
  • Großteils ist der weitere Weg klar sichtbar

Bad

  • Manchmal wäre eine Karte lässig
  • Teils "unfaire" Stellen
82.4
Grafik - 83
Sound - 84
Atmosphäre - 85
Steuerung - 85
Umfang - 75