Mirrors Edge Catalyst – Unser Eindruck aus der Closed Beta

Mirrors Edge Catalyst – Unser Eindruck aus der Closed Beta

Wir halten den ersten Teil von Mirrors Edge und die Geschichte rund um die Heldin Faith für eines der am unterbewertetsten Spiele welches jemals erschienen ist. Teil 1 war Weltklasse, der Flow, das Gameplay, die Geschichte und Faith selbst einfach grandios. Mit Mirrors Edge Catalyst steht der Nachfolger in den Startlöchern und macht vieles gleich aber noch mehr anders. Ob es so den Mainstream erreichen kann? Aber wird der Nachfolger durch die Änderungen überhaupt besser? Unser erster Eindruck ist Zwiegespalten.

Aus dem Knast

Mirrors Edge Catalyst ist kein richtiger Nachfolger, es stellt eher einen Reboot der Serie dar. Zu Beginn des Abenteuers sitzen wir gefangen in einer Zelle. Ein uns unbekannter Runner hilft uns aber zu flüchten und direkt im Anschluss findet das große Wiedersehen statt. Wir treffen allerhand bekannte Gesichter aus dem ersten Teil. Gleich danach startet das Tutorial und führt uns sehr gut in die Spielwelt und in das Gameplay ein. Zocker des Vorgängers fühlen sich sofort zu Hause.

By the Way, die Screenshots stammen aus dem Presse-Kit zu Mirrors Edge Catalyst, es war leider nicht erlaubt selbst Screenshots in der Closed Beta anzufertigen. Gezockt haben wir auf der XBox One. Grafisch wird das Action-Adventure eine Augenweide werden.

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Überhaupt ist der Art-Stil von Mirrors Edge Catalyst wieder fantastisch. Die dominanten Farben sind wieder weiß und rot, wenn auch dieses Mal eine größere Farbpalette verwendet wird. Das Spiel selbst gibt euch durch rot markierte Stellen immer Hinweise wo es lang geht, ein einzigartiger Flow entsteht. Zudem könnt ihr auf der Karte euren nächsten Punkt manuell wählen dann wird eine rote Hilfslinie eingeblendet der ihr folgen könnt. Moment, Karte? Ja Mirrors Edge Catalyst enthält einen Open World-Ansatz, doch dazu später mehr.

Die Steuerung gibt uns den Flow

Die Steuerung und das Parkour-Element spielen sich wie im Vorgänger genial. Wir springen und sliden so eingängig durch die Spielwelt das es eine wahre Freude ist, Faith dabei zuzusehen. Natürlich sind die Wallruns wieder mit von der Partie. Zudem klettern wir an Rohren und Leitern entlang, brechen Türen im Lauf auf und rutschen über Seile durch die Spielwelt.

Ebenfalls wie im Vorgänger können wir keine Waffen benutzen, das hält aber die Gegner natürlich nicht davon ab diverse Schießprügel und Nahkampfwaffen zu verwenden. Um die Überhand über eure Gegner zu bekommen ist Faith mit etlichen Moves ausgestattet. Wir werden euch das an Hand eines Beispiels näher erläutern.

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Wir flüchten gerade mit Faith vor einem Helikopter welcher mit Dauerfeuer auf uns Jagd macht. Wir springen von einem Dach auf das nächste, verwenden eine Seilrutsche, sliden unter einem Hindernis hindurch, hüpfen auf ein Geländer, von dort auf eine Hauswand, ziehen uns hoch und springen dann vom Dach direkt einen Gegner in die Fresse. Der erste Gegner liegt dann benebelt am Boden und ist ausgeschaltet. Weitere Feinde stürmen heran und wir setzen uns im In-Fight mit Faust- und Fußangriffen zur wehr. Doch das dauert zu lange, Faith kann nämlich nicht besonders viel einstecken also beschließen wir eine riskante Aktion. Wir laufen zu einer Hauswand und starten einen Wallrun, von dort springen wir ab und mit dem gestreckten Fuß dem nächsten Gegner in die Bauchgegend – jawohl, der zweite liegt. Mit dem letzten machen wir dann im In-Fight kurzen Prozess.

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Open World eine gute Idee?

Das ursprüngliche Mirrors Edge setzte auf eine geschlossene Welt mit fordernden Sprungeinlagen, knackigen Kämpfen und eine geniale Story. Klar in der Closed Beta konnten wir nur einen Bruchteil des Titels sehen und das Ganze macht so weit ja auch verdammt viel Spaß aber der Open World-Ansatz passt nicht so recht zum Spiel. Klar man muss die Sidequests und Nebenevents nicht machen beziehungsweise nur teilweise aber da ihr die EP (Erfahrungspunkte) benötigen werdet um neue Fähigkeiten bei Faith frei zu schalten kommt ihr nicht drum herum.

Aktuell ist es ja modern eine offene Spielwelt zu bieten aber dadurch könnte hier das gleiche passieren wie bei vielen Titeln davor, die Welt ist zwar reichlich gefüllt aber mit belanglosem Zeug das keinen Spaß bringt sondern nur Spielstunden. Wir sind gespannt wie sich das Thema in der fertigen Version die Waage halten wird. Hoffentlich wird hier ein vernünftiger Spagat gefunden, Teil 1 ist eine Legende und genau das wollen wir auch über Mirrors Edge Catalyst nach dem Release sagen können.

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Fazit:

Liebes Dice und EA versaut mir meine wundervollen Erinnerungen an Mirrors Edge und Faith ja nicht! Faith hat das Potenzial ein ganz großer weiblicher Spielecharakter zu werden ähnlich wie es Lara Croft mit Tomb Raider ist. Die Grafik stimmt, die Steuerung ist Weltklasse, der Flow super aber der Open World-Ansatz muss sich erst noch beweisen. Bringt zwar mehr Umfang aber die Story könnte darunter leiden. Wir werden sehen wie das Ganze in der finalen Fassung aussehen wird, bis dahin bleiben wir gespannt.

In meinen Adern fließt Gaming :D

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